Ein Verkehrsunfall mit Kettenreaktion hat am Mittwochmorgen in Thedinghausen zu drei Verletzten geführt. Gegen 7 Uhr kam es auf der Ueser Brücke in der Achimer Landstraße zu dem Zusammenstoß, der den Verkehr für etwa fünf Stunden völlig zum Erliegen brachte.
Ein Volvo-Fahrer war in Richtung Achim unterwegs, als er seine Geschwindigkeit verkehrsbedingt reduzieren musste. Ein nachfolgender 18-Jähriger in einem Mercedes übersah das Bremsmanöver und fuhr dem Volvo auf. Durch den Aufprall wurde der Mercedes abgelenkt und geriet in den Gegenverkehr. Dort kam es zum frontalen Zusammenstoß mit einem Ford, dessen Fahrer 43 Jahre alt ist.
Der 18-jährige Mercedes-Fahrer erlitt leichte Verletzungen, ebenso der 43-jährige Ford-Fahrer. Ein 21-jähriger Beifahrer im Ford wurde hingegen schwer verletzt und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Beide Fahrzeuge – der Mercedes und der Ford – waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden beziffert sich auf rund 20.000 Euro.
Während der Unfallaufnahme und Bergungsmaßnahmen blieb die Achimer Landstraße und die Brückenstraße für etwa fünf Stunden vollständig gesperrt.
Lkw in Brückenunterführung steckengeblieben
Auch am selben Mittwochmittag ereignete sich in Ritterhude ein ungewöhnlicher Einsatz. Ein 44-jähriger Lkw-Fahrer war auf der Straße Am Großen Geeren unterwegs und versuchte, durch die dortige Bahnunterführung zu fahren. Der Lkw war jedoch zu hoch und blieb in der Unterführung stecken.
Die Feuerwehr und die Polizei machten sich an die Bergung. Die Lösung war pragmatisch: Luft wurde aus den Reifen des Lkw gelassen, sodass das Fahrzeug genug Bodenfreiheit erhielt, um eigenständig rückwärts aus der Unterführung zu fahren und damit befreit zu werden.
Die Straße Am Großen Geeren musste für rund zwei Stunden gesperrt werden. Auch die Bahnstrecke wurde vorsorglich bis zum Eintreffen des Notfallmanagements der Deutschen Bahn für etwa eine halbe Stunde stillgelegt.