Dresden: Pkw kippt auf Nossener Brücke um – Feuerwehr löscht Brandstelle in Baustelle

© Roland Halkasch Einsatzkräfte bei der Brandbekämpfung in dem Gebäude.

Die Dresdner Feuerwehr ist am 24. September 2026 zu zwei größeren Einsätzen ausgerückt: einem Verkehrsunfall auf der Nossener Brücke und einem Brand in einem im Ausbau befindlichen Gebäude in der Äußeren Neustadt.

Beim ersten Einsatz an der Nossener Brücke in Dresden-Löbtau kam kurz vor 20.30 Uhr ein Skoda Pkw aus noch ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab. Der Wagen prallte auf eine Leitplanke und kippte daraufhin auf die Seite. Der 44-jährige Fahrer saß noch im Fahrzeug, war aber nicht eingeklemmt. Sein dreijähriger Sohn hatte das Auto bereits selbstständig verlassen. Bis zum Eintreffen der Feuerwehr kümmerten sich Ersthelfer um beide Personen.

Die Einsatzkräfte sicherten die Unfallstelle ab, stabilisierten das auf der Seite liegende Fahrzeug und halfen dem Fahrer anschließend mithilfe eines Steckleiterteils aus dem Pkw. Nach der medizinischen Erstversorgung wurde der Fahrer in ein Krankenhaus transportiert. Eine Wärmebildkamera-Kontrolle ergab keine Brände, auch Betriebsstoffe liefen nicht aus. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Im Einsatz waren insgesamt 42 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswachen Albertstadt, Übigau, Löbtau und Altstadt sowie der Rettungswache Löbtau.

Wenige Stunden später, kurz nach 23 Uhr, rückte die Feuerwehr zur Bautzner Straße in der Äußeren Neustadt aus. Im Treppenhaus eines im Ausbau befindlichen Gebäudes brannten etwa 20 Pakete mit Stabparkett. Das Treppenhaus war bereits stark verraucht. Nach dem Öffnen der gesicherten Bauzäune gingen zwei Trupps unter Atemschutz mit einem Strahlrohr zur Brandbekämpfung vor. Das Feuer konnte schnell gelöscht werden. Da Teile des Parketts noch glimmten, brachten die Einsatzkräfte diese in den Innenhof und löschten sie dort vollständig ab.

Durch die Hitze wurde der Türrahmen einer angrenzenden Wohnung beschädigt. Die Feuerwehr überprüfte alle vom Treppenhaus aus erreichbaren Galerien und Wohnungen, entraucht dann das gesamte Gebäude mit einem Lüfter und kontrollierte das Treppenhaus mit einer Wärmebildkamera auf weitere Brandstellen. Keine weiteren Glutnester wurden gefunden. Die Polizei übernahm das Gebäude und ermittelt zur Brandursache. Im Einsatz waren 22 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswache Albertstadt, der Rettungswache Johannstadt sowie weitere Dienste.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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