Die Feuerwehr Dresden war in den vergangenen 24 Stunden zwischen dem 6. und 7. November insgesamt 28-mal im Einsatz. Neben acht Brandeinsätzen und vier Alarmierungen durch automatische Brandmeldeanlagen rückten die Einsatzkräfte zu 16 Hilfeleistungseinsätzen aus. Der Rettungsdienst wurde in diesem Zeitraum 226-mal alarmiert, 69-mal war ein Notarzt erforderlich. Hinzu kamen 141 qualifizierte Krankentransporte. Der Rettungshubschrauber kam ein Mal im Leitstellenbereich zum Einsatz.
Garage in Vollbrand – Eigentümer nach Löschversuch versorgt
Am Freitag, 6. November, gegen 15:25 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem Garagenbrand in der Ernst-Toller-Straße im Stadtteil Niedersedlitz alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand ein Teil eines Garagengebäudes im rückwärtigen Gartenbereich eines Wohnhauses bereits in Vollbrand. Der Eigentümer hatte zuvor versucht, die Flammen mit einem Gartenschlauch zu bekämpfen. Dabei inhalierte er Rauchgase und wurde durch den Rettungsdienst medizinisch versorgt.
Die Feuerwehr ging unter Atemschutz mit zwei Strahlrohren zur Brandbekämpfung vor. Um Zugang zu den betroffenen Bereichen zu erhalten, musste eine der Garagentüren geöffnet werden. Eine Löschwasserversorgung wurde über einen Unterflurhydranten aufgebaut. Nach dem Löschen des Feuers folgten umfangreiche Nachlöscharbeiten: Die Einsatzkräfte öffneten Teile der Deckenkonstruktion, um verborgene Glutnester zu erreichen. Einzelne Bereiche wurden zusätzlich gekühlt und mit Löschschaum behandelt. Abschließend kontrollierten die Einsatzkräfte das Gebäude auf verbliebene Wärmequellen. Durch den Brand war auch die Stromversorgung des angrenzenden Wohnhauses beeinträchtigt. Der Einsatz dauerte bis 18:00 Uhr.
Im Einsatz waren 36 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswachen Übigau, Löbtau und Altstadt, der Rettungswachen Leuben und Reick, der B-Dienst und der U-Dienst sowie der Stadtteilfeuerwehr Niedersedlitz. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
Waldboden an zwei Stellen in Brand
Am gleichen Freitag, 6. November, gegen 16:01 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem Brand in einem Waldgebiet in Dresden-Trachau alarmiert. Aus bislang ungeklärter Ursache war an zwei voneinander getrennten Stellen der Waldboden in Brand geraten. Die Brandstellen befanden sich etwa 100 Meter abseits eines Waldweges. Insgesamt war eine Fläche von rund 15 Quadratmetern betroffen.
10 Einsatzkräfte der Wache Übigau und der Stadtteilfeuerwehr Klotzsche bekämpften das Feuer mit einem Strahlrohr, dabei kamen rund 1.600 Liter Löschwasser zum Einsatz. Im Anschluss kontrollierten die Einsatzkräfte die betroffenen Flächen mit einer Wärmebildkamera, um verbliebene Glutnester auszuschließen. Der Staatsbetrieb Sachsenforst wurde über das Brandereignis informiert. Nach Abschluss der Maßnahmen um 17:32 Uhr übergab die Feuerwehr die Einsatzstelle an die Polizei, welche die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen hat.
Vier Fahrzeuge auf Autohaus-Gelände brennen
In der Nacht zum Samstag, 7. November, gegen 02:10 Uhr kam es auf dem Gelände eines Autohauses an der Fischhausstraße in der Radeberger Vorstadt zum Brand mehrerer Fahrzeuge. Insgesamt vier Fahrzeuge waren von dem Feuer betroffen.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte brannten nahe eines Volvo-Verkaufsraumes zwei abgestellte Pkw dieses Typs. Etwa 50 Meter entfernt stand auf einer weiteren Parkfläche ein Ford-Transporter in Flammen. Das Feuer hatte bereits auf einen unmittelbar daneben abgestellten Pkw übergegriffen.
Aufgrund der räumlich voneinander getrennten Brandstellen bildete die Feuerwehr zwei Einsatzabschnitte. Unter Atemschutz gingen die Einsatzkräfte jeweils mit einem Strahlrohr zur Brandbekämpfung vor. Zur Unterstützung wurden weitere Kräfte nachgefordert. Um sämtliche Brandherde erreichen und ablöschen zu können, mussten an einem der Fahrzeuge unter anderem die Motorhaube und Türen geöffnet werden. Nach Abschluss der Löscharbeiten kontrollierten die Einsatzkräfte alle betroffenen Fahrzeuge mit Wärmebildkameras auf verbliebene Glutnester. Auch die angrenzenden Verkaufsräume wurden kontrolliert. Ein Verkaufsraum wurde nach dem Öffnen durch den Eigentümer natürlich belüftet; dabei ergaben sich keine Auffälligkeiten. Der Einsatz endete gegen 04:10 Uhr.
Im Einsatz waren insgesamt 26 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswachen Albertstadt und Übigau sowie der Stadtteilfeuerwehr Bühlau. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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