Dresdner Polizei kontrolliert 668 Fahrzeuge auf Drogenerkennung

Diebesgut

Die Polizeidirektion Dresden hat am Donnerstag, 05.11.2026, von 09:00 bis 15:00 Uhr zwei größere Verkehrskontrollen zur Drogenerkennung durchgeführt. Die Kontrollen fanden auf der Washingtonstraße und der Radeburger Straße in Dresden-Mickten und Dresden-Hellerberge statt und waren mit Schulungsmaßnahmen zur Fahrtüchtigkeitsprüfung verbunden.

Die Polizistinnen und Polizisten kontrollierten insgesamt 668 Fahrzeuge und 721 Personen. Sie fertigten 13 Strafanzeigen und 131 Ordnungswidrigkeitsanzeigen aus, davon 37 im Bußgeldbereich.

Bei den Kontrollen stellten die Beamten mehrere Verstöße fest: Zwei Autofahrer waren fahruntauglich, weil sie Medikamente genommen hatten. Drei weitere Fahrer standen unter Alkoholeinfluss, 21 unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Sechs Autofahrer durften nicht weiterfahren, da sie keine Fahrerlaubnis besaßen.

Ein 36-jähriger Nordmazedonier wurde bei einer Kontrolle mit Haftbefehl gesucht und wies sich mit augenscheinlich gefälschten Dokumenten aus. Der Mann hatte ebenfalls keine Fahrerlaubnis. Er wurde in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Die Polizei ermittelt gegen ihn unter anderem wegen Urkundenfälschung und Fahrens ohne Fahrerlaubnis.

An den Kontrollen waren insgesamt 112 Beamte der Polizeidirektion Dresden, der sächsischen Bereitschaftspolizei, der Polizeidirektion Zwickau, Görlitz und Chemnitz, des Landeskriminalamtes, der Fachhochschule der sächsischen Polizei sowie des Polizeipräsidiums für Service und IT beteiligt. Unter der Leitung der Verkehrspolizeiinspektion Dresden wirkten auch Ärzte, Sanitäter und Staatsanwälte bei den Kontrollen mit. Die Polizei wird solche Kontrollen zur Erhöhung der Sicherheit im Straßenverkehr fortsetzen.


Rauschgiftdelikte in Sachsen: der Vergleich mit dem Bund

Die Polizei zählte 2025 landesweit 7.046 Rauschgiftdelikte, das sind 174 auf 100.000 Einwohner. Damit steht Sachsen fast genauso wie der Bundesdurchschnitt, wo 192 Fälle je 100.000 Einwohner erfasst wurden. Gezählt wird Rauschgiftdelikte, soweit sie nicht unter einer anderen Schlüsselzahl erfasst sind.

Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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