Drogen, Waffe und gefälschter Führerschein: Bundespolizei Dresden schlägt zu

Diebesgut

Gleich zwei Festnahmen und mehrere Straftaten – die Bundespolizei am Dresdner Hauptbahnhof hat am vergangenen Wochenende eine Bilanz gezogen, die zeigt, wie wichtig regelmäßige Kontrollen sind. Bei zwei getrennten Einsätzen deckten die Beamten Drogen- und Waffendelikte sowie Urkundenfälschung auf.

Der erste Fall spielte sich am späten Freitagabend des 17. Juli 2026 ab. Gegen 23:20 Uhr fiel den Bundespolizisten ein 48-jähriger tschechischer Staatsangehöriger auf – sein nervöses Verhalten und unkoordinierte Bewegungen weckten Verdacht. Bei der Durchsuchung seiner Geldbörse entdeckten die Einsatzkräfte ein Tütchen mit einer weiß-kristallinen Substanz. Der Mann wird sich wegen Drogenbesitzes verantworten müssen.

Zwei Tage später, am Sonntagabend des 19. Juli 2026 gegen 22:50 Uhr, kontrollierten die Bundespolizisten einen 24-jährigen Deutschen. Auf die Frage nach verbotenen Gegenständen händigte dieser zunächst freiwillig ein Multitool aus. Doch in seiner Umhängetasche fanden die Beamten einen zugriffsbereiten Teleskopschlagstock – eine Waffe, deren Mitführen in der Öffentlichkeit verboten ist. Noch problematischer: elf Cliptütchen mit verdächtigen Substanzen. Bei acht davon handelte es sich um Cannabisblüten, bei den übrigen drei um eine weiß-kristalline Substanz.

Die Überprüfung seiner Dokumente brachte ein weiteres Delikt ans Licht: Der österreichische Führerschein, den der 24-Jährige mitführte, wies Fälschungsmerkmale auf. Die Bundespolizei leitete Ermittlungen wegen Urkundenfälschung ein.

Der Festgenommene und alle sichergestellten Beweismittel wurden zur weiteren Bearbeitung an die Polizei des Freistaates Sachsen übergeben.

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