Drogenfahrten und Übergriff auf Rettungsdienst: Polizei zieht Bilanz aus dem Wochenende

(Symbolbild)

Die Polizeiinspektionen Aurich und Wittmund verzeichneten am Wochenende 19./20. September mehrere Verkehrsverstöße und einen Übergriff auf Rettungskräfte.

Norden: 28-Jähriger unter Drogeneinfluss unterwegs

In der Nacht vom 18. auf 19. September kontrollierten Polizisten gegen 00:15 Uhr einen Autofahrer in der Norder Innenstadt. Bei dem 28-jährigen Mann aus Norden ergaben sich Hinweise auf Drogenkonsum. Ein vor Ort durchgeführter Drogentest war positiv. Die Polizei ließ dem Mann eine Blutprobe abnehmen und leitete ein Ordnungswidrigkeitenverfahren ein.

Südbrookmerland: Dreifahrzeuge-Unfall mit einer Schwerverletzten

Bei einem Verkehrsunfall in Engerhafe wurde am 18. September eine 71-jährige Autofahrerin schwer verletzt. Eine 43-jährige Busfahrerin wollte gegen 14 Uhr von der Straße Kirchwyk auf die Bundesstraße einfahren und übersah dabei den VW Golf der Frau. Durch den Aufprall wurde der Golf gegen einen weiteren Bus geschoben, der auf der Bundesstraße fuhr. Die Fahrerin des Golf erlitt schwere Verletzungen. Die Fahrgäste des ersten Busses wurden bis zum Eintreffen der Polizei bereits durch andere Busse abgeholt. Die Polizei Aurich bittet unter der Nummer 04941-6060 um Meldung eventuell weiterer verletzter Fahrgäste.

Aurich: Fahrer mit 1,72 Promille am Steuer

Polizeibeamte kontrollierten am späten Abend des 18. September einen VW Touran auf der Emder Straße. Der Fahrer, ein 43-jähriger Mann aus Südbrookmerland, war erheblich alkoholisiert. Ein Alkoholtest zeigte einen Wert von 1,72 Promille. Die Polizei ließ dem Mann eine Blutprobe abnehmen und beschlagnahmte seinen Führerschein. Gegen ihn wird nun wegen Trunkenheit im Verkehr ermittelt.

Esens: Angriff auf Rettungskräfte

Am Abend des 18. September griffen sich in Esens ein 44-jähriger Mann und Mitarbeiter des Rettungsdienstes an. Der Mann hatte zunächst vorgetäuscht, in einer hilflosen Lage zu sein, woraufhin ein Rettungswagen alarmiert wurde. Als der Wagen eintraf, sprang der Mann plötzlich auf und packte einen der Sanitäter. Die übrigen Rettungskräfte fixierten den Mann; anschließend führte ihn die Polizei ab. Die Rettungskräfte blieben bei dem Übergriff unverletzt. Die Polizei leitete ein Strafverfahren ein.


Wie sich die Zahlen entwickelt haben

Gegenüber 2024 hat sich die Zahl der Rauschgiftdelikte in Niedersachsen um 28,3 Prozent verändert, sie ist gesunken. Gezählt wurden 2025 insgesamt 15.736 Fälle. Aufgeklärt wurden davon 91,8 Prozent, bundesweit 89,0 Prozent.

Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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