Die Gelsenkirchener Polizei hat am Donnerstag, 25. Juni 2026, einen 40 Jahre alten Mann in der Altstadt vorläufig festgenommen. Den Tatverdächtigen soll der Handel mit Drogen zur Last gelegt werden.
Polizeibeamte beobachteten den Gelsenkirchener gegen 11:30 Uhr in einem Hinterhof an der Bismarckstraße dabei, wie er sich offenbar mit Kunden zum Austausch von Geld gegen Betäubungsmittel traf. Bei einer anschließenden Kontrolle im Hofbereich fanden die Einsatzkräfte Werkzeuge und Waffen, verschiedene teilweise verkaufsfertig portionierte Betäubungsmittel – darunter mutmaßlich Marihuana und Kokain – sowie eine Feinwaage für den Handel mit Betäubungsmitteln und eine größere Summe Bargeld, die der Mann mit sich führte. Auch mehrere Fahrräder, die als entwendet gemeldet worden waren, entdeckten die Polizisten vor Ort.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erwirkten die Beamten einen richterlich genehmigten Durchsuchungsbeschluss für die Wohnräume des Tatverdächtigen. Auch in der Wohnung stießen sie auf weitere Mengen an Betäubungsmitteln, Waffen, Bargeld und ein Mobiltelefon. Alle aufgefundenen Gegenstände wurden sichergestellt.
Gegen den 40-Jährigen wurde ein Strafverfahren eingeleitet – unter anderem wegen des Verdachts des illegalen Handels mit Betäubungsmitteln. Die Staatsanwaltschaft Essen stellte einen Antrag auf Erlass eines Untersuchungshaftbefehls, dem das Amtsgericht entsprach. Der Mann wurde daraufhin in eine Justizvollzugsanstalt überstellt.
