Die Polizei hat am 8. Oktober 2026 in Quickborn, Henstedt-Ulzburg und im Landkreis Uelzen (Niedersachsen) acht Durchsuchungen durchgeführt. Hintergrund sind Ermittlungen wegen des Verdachts des illegalen Handeltreibens mit Betäubungsmitteln.
Seit April 2026 ermittelt die Kriminalinspektion Pinneberg gegen zwei Männer aus Quickborn im Alter von 40 und 65 Jahren. Sie sollen mit illegalen Betäubungsmitteln und Cannabis in großer Menge Handel betrieben haben. Das Amtsgericht Itzehoe erteilte auf Antrag der Staatsanwaltschaft Itzehoe die Durchsuchungsbeschlüsse.
Bei den Durchsuchungen mit großem Polizeiaufgebot stellten die Beamten Mobiltelefone, Bargeld im fünfstelligen Bereich, eine geringe Menge Kokain, mehrere Kilogramm Cannabis sowie verschreibungspflichtige Medikamente sicher. In einem Objekt entdeckten sie zudem eine illegal betriebene Glücksspielhalle mit fünf Glücksspielautomaten.
Nach den Durchsuchungen brachten die Polizisten zwei Personen zu Polizeidienststellen. Der 40-jährige Hauptbeschuldigte wurde am 9. Oktober 2026 einem Haftrichter am Amtsgericht Itzehoe vorgeführt. Das Gericht erließ Untersuchungshaftbefehl gegen ihn. Er wird nun einer Haftanstalt zugeführt. Auch der 65-Jährige muss sich im weiteren Verfahren verantworten.
Wie sich die Zahlen entwickelt haben
Gegenüber 2024 hat sich die Zahl der Rauschgiftdelikte in Niedersachsen um 28,3 Prozent verändert, sie ist gesunken. Gezählt wurden 2025 insgesamt 15.736 Fälle. Aufgeklärt wurden davon 91,8 Prozent, bundesweit 89,0 Prozent.
Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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