Drogenrazzia in Lüneburg: Ermittler finden Kokain, Amphetamin und Waffen

Die Ermittler des Fachkommissariats Betäubungsmitteldelikte haben am 25. Juni 2026 die Wohnung eines 35-jährigen Lüneburgers durchsucht und dabei erhebliche Mengen an Drogen sowie Waffen sichergestellt.

Der Mann war in den Fokus der Ermittler geraten, die gegen ihn wegen des illegalen Handels mit Betäubungsmitteln ermittelten. Die Staatsanwaltschaft Lüneburg beantragte daraufhin einen Durchsuchungsbeschluss beim Amtsgericht Lüneburg für seine Wohnung im östlichen Stadtgebiet – und der wurde genehmigt.

Bei der Durchsuchung in den Morgenstunden fanden die Beamten zusammen mit Einsatzkräften der Verfügungseinheit nicht geringe Mengen Kokain, Amphetamin, Ecstasy und Marihuana. Zusätzlich stellten die Ermittler Bargeld und Unterlagen sicher.

Neben den Drogen fanden die Beamten in der Wohnung auch einen Schlagstock, ein Einhandmesser und eine Abschussvorrichtung für Pfefferspray – letztere ist als Pistole klassifiziert. Alle Gegenstände wurden sichergestellt.

Der 35-Jährige wurde erkennungsdienstlich behandelt. Nach Abschluss der Maßnahmen und Rücksprache mit seinem Rechtsanwalt wurde er wieder entlassen. Die Ermittlungen werden fortgesetzt.

Die Razzia ist nicht die erste erfolgreiche Durchsuchungsmaßnahme des Fachkommissariats in den letzten Wochen. Das Kommissariat konzentriert sich gezielt auf die Verfolgung von Drogendelikten in der Region.

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