In Lüneburg hat die Polizei am 13. Oktober 2026 zwei Wohnungen eines 25-Jährigen durchsucht. Hintergrund sind Ermittlungen wegen des Verdachts auf illegalen Handel mit Marihuana und die Abgabe an Minderjährige. Das Amtsgericht Lüneburg hatte den Durchsuchungsbeschluss genehmigt.
Hinweise auf regelmäßigen Drogenverkauf im Bereich des Thorner Platzes – auch an Schülerinnen und Schüler – hatten die Ermittlungen in Gang gesetzt. Bei den Durchsuchungen stellten die Beamten etwa 2,5 Kilogramm Marihuana sicher. Daneben beschlagnahmten sie eine Schreckschusswaffe sowie Hieb- und Stoßwaffen. Der 25-Jährige wurde erkennungsdienstlich behandelt; Fingerabdrücke und Fotos wurden gemacht. Die Polizei ermittelt noch, wer die Drogen von dem Mann gekauft hat.
Parallel dazu durchsuchten Ermittler des Fachkommissariates Drogenkriminalität am 13. Oktober drei weitere Wohnungen in Lüneburg. Grund sind Ermittlungen gegen einen 19-Jährigen, einen 23-Jährigen und einen 58-Jährigen wegen illegalen Handels mit Kokain in der Lüneburger Innenstadt. Dabei fanden die Beamten geringe Mengen Kokain und Medikamente. Auch hier werden die Ermittlungen fortgesetzt.
Die Entwicklung im Landkreis Lüneburg
2024 zählte die Polizei im Landkreis Lüneburg 429 Rauschgiftdelikte, 2025 waren es 396 — 7,7 Prozent weniger. Bundesweit ist die Zahl im selben Zeitraum um 27,8 Prozent gesunken.
Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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