In Duisburg-Marxloh hat die Polizei einen vollständig weiß gestalteten E-Scooter als Mahnmal an der Stelle aufgestellt, wo sich kürzlich ein schwerer Unfall ereignet hatte. Das sogenannte „Geister-Fahrzeug“ soll für die kommenden zwei bis drei Monate angekettet an der Unfallstelle stehen und an den tragischen Vorfall erinnern.
Die Experten der Verkehrsunfallprävention und des Opferschutzes haben den weißen E-Scooter vom Landesamt für Zentrale Polizeiliche Dienste Nordrhein-Westfalen organisiert. Mit der Aktion wollen sie auf die Gefahren beim Fahren mit Elektrorollern aufmerksam machen.
Nach Angaben der Polizei unterschätzen viele Nutzer die Risiken von E-Scootern. Hohe Geschwindigkeiten, fehlende Knautschzonen und die Tatsache, dass häufig kein Helm getragen wird, führen dazu, dass selbst vermeintlich leichte Stürze schwerste Verletzungen nach sich ziehen können. Besonders Kopfverletzungen gehören zu den häufigsten und gefährlichsten Unfallfolgen.
Die Polizei Duisburg appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, sich an die Verkehrsregeln zu halten, aufmerksam und verantwortungsbewusst zu fahren und nach Möglichkeit einen Helm zu tragen. Vor allem sollten die Gefahren bei der Nutzung eines E-Scooters nicht unterschätzt werden.
Der weiße E-Scooter soll daran erinnern, dass hinter jeder Unfallstatistik ein Mensch, eine Familie und ein unwiederbringlicher Verlust stehen, wie die Polizei mitteilte.