Durchbruch im Fall Kerstin Lee Langley: Gebeine gefunden, zwei Tatverdächtige festgenommen

(Symbolbild)

Im Vermisstenfall Kerstin Lee Langley aus Regensburg hat es einen entscheidenden Ermittlungserfolg gegeben. Die seit Juli 2007 vermisste Frau ist tot. DNA-Untersuchungen bestätigten am 19. Oktober 2026, dass bei Grabungsarbeiten in Kadenzhofen gefundene menschliche Knochenfragmente von Langley stammen.

Zwei Tatverdächtige wurden festgenommen: ein 66-jähriger deutscher Mann und eine 56-jährige deutsche Frau. Der Mann wurde durch Spezialeinheiten der Bayerischen Polizei in seiner Wohnung angetroffen und sitzt in Untersuchungshaft. Gegen die Frau wurde der Haftbefehl außer Vollzug gesetzt. Ein dritter Tatverdächtiger ist im Jahr 2024 verstorben. Die Kriminalpolizei Regensburg ermittelt wegen des Verdachts des Totschlags.

Die entscheidende Wende kam durch die Vernehmung der 56-Jährigen am 25. August 2026 bei der Polizeiinspektion Nittendorf. Die Frau, die selbst im Verdacht steht, an der Tat beteiligt gewesen zu sein, machte umfangreiche Angaben zum mutmaßlichen Tatgeschehen. Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand besteht der Verdacht, dass Langley im Jahr 2007 von insgesamt drei Personen getötet wurde.

Nach Angaben der 56-Jährigen soll sich die Tat in einer Wohnung in Regensburg ereignet haben. Der Leichnam wurde anschließend vergraben. Als mögliche Ablageorte nannte die Frau ein Gebiet bei Kadenzhofen im Landkreis Neumarkt i.d.Opf. sowie einen Bereich in Sulzbach-Rosenberg.

Auf dieser Grundlage fanden am 9. Oktober 2026 Grabungsarbeiten auf einer Wald- und Wiesenfläche in Kadenzhofen statt. Dabei bargen die Einsatzkräfte die Knochenfragmente. Wenige Tage später führten die Ermittler auch in Sulzbach-Rosenberg Sondierungsarbeiten durch, um weiteren Hinweisen nachzugehen.

In den vergangenen 19 Jahren wurden die Ermittlungen mehrfach wieder aufgenommen. Am 19. Oktober 2026 informierten Oberstaatsanwalt Thomas Rauscher und Leitender Kriminaldirektor Robert Fuchs bei einer Pressekonferenz über den Durchbruch im Fall. Die Kriminalpolizei Regensburg setzt ihre Ermittlungen in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Regensburg fort.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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