Durchbruch in Atomverhandlungen: Iran lässt IAEO-Inspektoren zurück ins Land

Der Iran hat sich bei Friedensverhandlungen in der Schweiz zur Rückkehr von Inspektoren der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) bereit erklärt. Das teilte US-Vizepräsident JD Vance am Montag vor Journalisten mit. „Wir haben bei den Atomgesprächen große Fortschritte erzielt“, sagte Vance.

Die Zulassung der Inspektoren beschreibt Vance als „einen wichtigen Meilenstein“ und als ersten Schritt zur „dauerhaften Denuklearisierung oder zur endgültigen Beendigung eines Atomwaffenprogramms im Iran“. Die Inspektionen sollen bereits in dieser Woche wieder aufgenommen werden und knüpfen an das frühere JCPOA-Abkommen an, unter dem solche Kontrollen bereits durchgeführt wurden.

Vance benannte insgesamt vier Ziele, die bei den Verhandlungen erreicht worden seien: Erstens die Rückkehr der Inspektoren, zweitens die Schaffung eines Mechanismus zur Öffnung der Straße von Hormus, drittens die Entwicklung eines Mechanismus zur „Konfliktvermeidung“ für den regionalen Waffenstillstand im Libanon und viertens die Intensivierung eines Prozesses für zukünftige Verhandlungen.

Der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Esmaeil Baqaei, spielte die Gespräche hingegen herunter. Nach seinen Angaben habe es nur eine sehr kurze Diskussion über das iranische Atomprogramm gegeben, die ohne Details verlief.