Ebola-Patient in Berliner Charité auf dem Weg der Besserung – Ministerin zeigt sich zufrieden

via dts Nachrichtenagentur

Der in der Berliner Charité behandelte Ebola-Patient befindet sich auf dem Weg der Besserung und zeigt einen „sehr positiven“ Krankheitsverlauf. Das teilte Leif Erik Sander, Direktor der Klinik für Infektiologie und Intensivmedizin an der Charité, am Mittwoch nach einem Besuch von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken mit.

Der Patient erhält eine kombinierte antivirale Therapie, die aus einem Antikörperpräparat und einem weiteren Medikament besteht. Letzteres wurde ursprünglich für die Ebola-Behandlung entwickelt, ist jedoch eigentlich für die Covid-19-Therapie zugelassen. Sander berichtete, dass der Patient „fast wieder normale Laborwerte“ aufweise und sein Zustand als „stabil“ einzustufen sei.

Trotz der positiven Entwicklung verwies der Klinikdirektor auf die besonderen Herausforderungen bei der Behandlung. Mit der bei dem Patienten festgestellten Virusvariante gebe es „nicht so viel klinische Erfahrung“. „Insofern können wir das momentan einfach nur beschreiben und sind sehr zufrieden mit dem klinischen Verlauf“, erklärte Sander.

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) hatte sich in der Charité über die aktuelle Lage informiert und zeigte sich zufrieden mit dem Krisenmanagement. „Hier hat sich gezeigt, dass wirklich Strukturen, Abläufe sehr gut geklappt haben“, so die Ministerin. Sie betonte die Wichtigkeit entsprechender Einrichtungen und deren „ausreichender Ausstattung“. Diese müsse auch bei knapper werdenden Mitteln sichergestellt werden.

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