Im Rheingau-Taunus hat die Polizei in der vergangenen Woche drei unterschiedliche Strafvorfälle bearbeitet: einen Einbruch in eine Tierarztpraxis, einen Überfall mit Pfefferspray auf eine Autofahrerin sowie eine Geschwindigkeitskontrolle mit zahlreichen Verstößen.
Einbruch in Tierarztpraxis
Von Montag auf Dienstag, 31. August bis 1. September, brachen Täter in die Tierarztpraxis in Breithardt an der Altwiese ein. Die Eindringlinge hebelten zwischen 18.15 Uhr und 07.45 Uhr ein Fenster auf, durchsuchten die Innenräume und entwendeten Bargeld. Sie flüchteten anschließend unerkannt. Die Polizei Bad Schwalbach nimmt Hinweise unter 06124-7078140 entgegen.
56-Jährige mit Pfefferspray angegriffen
Am Dienstagabend, 1. September, etwa um 23.30 Uhr, wurde eine 56-Jährige in Görsroth angegriffen. Die Frau saß in ihrem Auto auf einem Parkplatz in der Panoramastraße, als sich drei maskierte Täter näherten. Sie sprühten Pfefferspray in den Wagen und verletzten die Fahrerin dadurch. Die Angreifer beschädigten zudem das Auto mit einem unbekannten Werkzeug; der Schaden liegt bei mehreren Tausend Euro. Im Anschluss flohen die drei Täter auf Motorrollern Richtung Limesstraße. Die Hintergründe der Tat werden noch ermittelt. Hinweise nimmt die Polizeistation Idstein unter 06126-93940 entgegen.
Geschwindigkeitskontrolle mit vielen Verstößen
Am Dienstagvormittag, 1. September, führten Polizisten in Taunusstein Geschwindigkeitsmessungen durch. In der Watzhahner Straße zwischen 08.30 Uhr und 13.00 Uhr wurden 274 Fahrzeuge gemessen. 66 davon waren zu schnell. Bei einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 40 Kilometern pro Stunde war das schnellste Fahrzeug mit 86 Kilometern pro Stunde unterwegs – also mehr als doppelt so schnell. Gegen alle betroffenen Fahrer wurden Verwarn- oder Bußgeldverfahren eingeleitet. Die Polizei kündigt an, solche Kontrollen in diesem Bereich fortzusetzen.
Wie sich die Zahlen entwickelt haben
Gegenüber 2024 hat sich die Zahl der gefährlichen und schweren Körperverletzungen in Hessen um 4,5 Prozent verändert, sie ist gestiegen. Gezählt wurden 2025 insgesamt 11.768 Fälle. Aufgeklärt wurden davon 82,3 Prozent, bundesweit 80,5 Prozent.
Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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