Im Main-Taunus-Kreis haben Einbrecher in der vergangenen Woche mehrfach zugeschlagen. Gleichzeitig warnt die Polizei vor betrügerischen Anrufen.
Zwei Einbrüche in Bad Soden am Taunus
Von Montag auf Dienstag drangen Täter in ein Einfamilienhaus in der Dachbergstraße ein. Sie gelangten über das Gartentor zum Grundstück, hebelten ein Fenster oberhalb des Kellerdachs auf und kletterten ins Wohnzimmer. Die Einbrecher durchsuchten das Erd- und Obergeschoss, stahlen eine Münzsammlung und Bargeld und flüchteten unerkannt.
Am selben Dienstag ereignete sich ein zweiter Einbruch in der Altenhainer Straße. Die Täter zerstörten zunächst einen Bewegungsmelder an der Eingangstür, hebelten dann die Terrassentür mit massiver Gewalt auf und gelangten ins Haus. Sie durchsuchten alle Räume des Erd- und Obergeschosses, erbeuteten Bargeld und verschwanden unerkannt.
Die Kriminalpolizei ermittelt in beiden Fällen. Zeugen, die Beobachtungen gemacht haben oder Angaben zu den Tätern machen können, werden gebeten, die Polizei in Hofheim unter der Rufnummer 06196/2073-0 zu kontaktieren.
Jugendlicher schlägt auf Passanten ein
Am Dienstagabend gegen 18:55 Uhr wurde ein 59-Jähriger in Kelkheim (Taunus) im Bereich eines Kinderspielplatzes im Dingesweg von einer Gruppe Jugendlicher beleidigt und verletzt. Ein Jugendlicher zeigte dem Mann den Mittelfinger und schlug dann mehrfach auf sein Gesicht ein. Der 59-Jährige erlitt Gesichtsverletzungen durch die Faustschläge.
Der Täter wird beschrieben als 13 bis 15 Jahre alt, etwa 175 Zentimeter groß, schlank, mit kurzen schwarz-gelockten Haaren. Er trug eine dunkle Winterjacke mit Pelzkragen und dunkle Jeans. Die Jugendgruppe flüchtete auf E-Scootern in Richtung Stadtmitte.
Auch hier ermittelt die Kriminalpolizei. Hinweise nimmt die Polizei in Hofheim unter 06196/2073-0 entgegen.
Polizei warnt vor Betrügeranrufen
In den vergangenen Tagen kam es vermehrt zu sogenannten Schockanrufen und Anrufen von falschen Polizeibeamten im Main-Taunus-Kreis. Die Betrüger geben vor, dass es in der direkten Nachbarschaft zu einem Einbruch gekommen sei, und fragen nach persönlichen Daten, Vermögensinformationen oder sensiblen Angaben.
Die Polizei empfiehlt: Beenden Sie ein verdächtiges Gespräch sofort selbst und wählen Sie danach die Nummer 110 oder die Nummer Ihrer örtlichen Polizeidienststelle – suchen Sie sich diese Nummer selbst im Internet. Vertrauen Sie nicht darauf, dass die anrufende Person das Gespräch beendet hat. Betrüger können den Eindruck erwecken, das Gespräch sei vorbei, obwohl die Verbindung noch besteht. Wer in dieser Situation die 110 wählt, ohne vorher selbst aufgelegt zu haben, kann weiterhin mit den Betrügern verbunden sein, die sich dann als Notruf ausgeben. Legen Sie also immer selbst auf, bevor Sie einen neuen Anruf tätigen.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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