Emsbüren: Polizeieinsatz nach aggressivem Verhalten – Amoklauf-Gerüchte unbegründet

(Symbolbild)

In Emsbüren hat ein Polizeieinsatz am Sonntagvormittag für Aufsehen gesorgt. Ein 32-jähriger Mann wurde in Polizeigewahrsam genommen, nachdem er mit einem Holzpfahl durch die Innenstadt gelaufen war und aggressives Verhalten gezeigt hatte.

Der Vorfall ereignete sich am 5. Mai gegen 11 Uhr im Bereich der Bahnhofstraße und des Ortskerns. Der Mann fiel zunächst im Innenstadtbereich durch sein aggressives Verhalten auf. Dabei führte er einen Holzpfahl mit sich und bewegte sich zu Fuß in Richtung Ortskern und Supermärkte. Aufgrund seines Verhaltens und seines psychischen Ausnahmezustandes nahmen die Polizisten ihn in Gewahrsam, um weitere Straftaten zu stoppen.

Die Polizei stellte klar, dass zu keinem Zeitpunkt eine konkrete Gefahr für unbeteiligte Personen bestand. Insbesondere Gerüchte über einen sogenannten „Amoklauf“, die zwischenzeitlich in sozialen Netzwerken verbreitet wurden, haben sich nicht bestätigt.

Die Polizistinnen und Polizisten brachten den Mann vor Ort unter Kontrolle. Verletzt wurde niemand. Der Einsatz wurde von zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern wahrgenommen, was zur Verbreitung der falschen Gerüchte in sozialen Medien beitrug.

Die Polizei weist darauf hin, Informationen aus sozialen Netzwerken kritisch zu hinterfragen und sich im Zweifel auf offizielle Informationen zu verlassen.

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