Ereignisreiche Nacht in München: Angriff auf Triebfahrzeugführer, Anscheinswaffe am Ostbahnhof, stark alkoholisierter Mann im Gleisbereich

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Die Bundespolizei München hatte in der Nacht zum Freitag (10./11. September) alle Hände voll zu tun: Ein 31-Jähriger griff einen Triebfahrzeugführer an, ein 20-Jähriger hantierte mit einer Anscheinswaffe herum, und ein 21-Jähriger wurde mit über 3 Promille in den Gleisen angetroffen.

Angriff in den Gleisen der Stammstrecke

Gegen 20:30 Uhr meldete die Notfallleitstelle der Deutschen Bahn einen Mann, der sich zwischen den S-Bahnhaltepunkten Hirschgarten und Laim unbefugt in den Gleisen aufhielt. Es handelte sich um einen 31-jährigen Italiener ohne festen Wohnsitz in Deutschland. Ein 35-jähriger Triebfahrzeugführer, der mit einem ICE auf Rangierfahrt Richtung Abstellgleis unterwegs war, erkannte den Mann rechtzeitig, gab einen Achtungspfiff ab und leitete eine Schnellbremsung ein. Der Zug kam nach wenigen Metern zum Stehen.

Der Italiener stürzte auf die Gleisstränge und war daraufhin für den Triebfahrzeugführer nicht mehr zu sehen. Als der Bahnmitarbeiter den Ereignisort absuchte, fand er den Mann neben den Gleisen liegend vor. Als dieser angesprochen wurde, sprang er plötzlich auf und versuchte, den 35-Jährigen anzugreifen. Der Bahnbedienstete konnte den Angriff abwehren und hielt den 31-Jährigen bis zum Eintreffen der Bundespolizei fest.

Der Mann zog sich durch den Sturz leichte Verletzungen im Gesicht und an den Beinen zu, die von Rettungskräften vor Ort behandelt wurden. Ein Krankenhausaufenthalt war nicht nötig. Bei der Dienststelle in der Denisstraße ergab ein Alkoholtest einen Wert von 1,09 Promille. Ein Drogenschnelltest schlug positiv an. Der wegen Gewaltdelikten polizeibekannte Mann durfte die Dienststelle nach den polizeilichen Maßnahmen wieder verlassen. Die Bundespolizei ermittelt gegen ihn wegen Körperverletzung.

Vermummter 20-Jähriger mit Anscheinswaffe erwischt

Gegen 00:30 Uhr am 11. September kontrollierten Einsatzkräfte der Bundespolizei am Münchner Ostbahnhof zwei vermummte Heranwachsende: einen 20-jährigen Jemeniten und einen 17-jährigen Libyer. Bei dem 20-Jährigen fanden die Beamten eine Anscheinswaffe, die er im Hosenbund trug. Beide wurden zur Dienststelle am Ostbahnhof gebracht.

Eine Überprüfung der polizeilichen Informationssysteme zeigte, dass sich beide bislang unerlaubt im Bundesgebiet aufgehalten hatten und deshalb bereits angezeigt worden waren. Der 17-Jährige war zudem als vermisst gemeldet. Beim Durchsehen von Videomaterial des Ostbahnhofs stellten die Beamten fest, dass der 20-Jährige einer unbekannten Personengruppe im Zwischengeschoss seine Anscheinswaffe vorgezeigt hatte.

Ein Alkoholtest beim 20-Jährigen ergab 0,00 Promille. Die Anscheinswaffe gab er freiwillig heraus. Nach Abschluss der Maßnahmen durfte der 20-Jährige die Dienststelle verlassen. Der 17-Jährige wurde einer Jugendeinrichtung übergeben. Die Bundespolizei ermittelt gegen den 20-Jährigen wegen Bedrohung und des Führens einer Anscheinswaffe.

3,09 Promille im Gleisbereich

Gegen 1 Uhr hielt sich ein 21-jähriger Ukrainer am Bahnhof Donnersbergerbrücke auf und begab sich wiederholt unbefugt in den Gleisbereich, wo er seine Notdurft verrichtete. Bauarbeiter, die zu dieser Zeit im Gleisbereich tätig waren, brachten den jungen Mann aus dem Gefahrenbereich und hielten ihn bis zum Eintreffen der Bundespolizei fest.

Da der 21-Jährige keine Ausweisdokumente mit sich führte, nahmen ihn die Beamten zur Identitätsfeststellung mit zur Dienststelle in der Denisstraße. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von 3,09 Promille. Ein Drogenschnelltest schlug ebenfalls positiv an. Nach mehrstündiger Ausnüchterung konnte der Mann gegen 5 Uhr die Dienststelle freien Fußes wieder verlassen. Die Bundespolizei hat gegen ihn ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen unbefugten Betretens einer Bahnanlage eingeleitet.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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