Erfurt: Polizei zieht 120 Temposünder aus dem Verkehr

(Symbolbild)

Die Polizei Erfurt hat bei einer Geschwindigkeitskontrolle in der Hannoverschen Straße zahlreiche Verkehrsverstöße registriert. Gestern passierten knapp 1.900 Fahrzeuge die Messstelle auf Höhe der Straße Langer Graben in stadteinwärtiger Richtung. Innerhalb von knapp viereinhalb Stunden überschritten 120 Autofahrer die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h.

Der schlimmste Fall: Ein Skoda-Fahrer aus Erfurt wurde mit 86 km/h gemessen – 36 km/h zu schnell. Der Mann muss mit einem Bußgeld von mindestens 260 Euro, zwei Strafpunkten in Flensburg sowie einem einmonatigen Fahrverbot rechnen.

Die Beamten der Technischen Verkehrsüberwachung unterstreichen: Überhöhte Geschwindigkeit zählt zu den Hauptunfallursachen. Schon wenige Stundenkilometer mehr können entscheidend sein, ob ein Fahrzeug noch rechtzeitig bremsen kann und wie schwer die Folgen eines Unfalls ausfallen. Geschwindigkeitsbegrenzungen sollen daher nicht Verkehrsteilnehmer bremsen, sondern Gefahren reduzieren und schwere Unfälle verhindern. Die Polizei wird daher auch weiterhin entsprechende Kontrollen durchführen und festgestellte Verstöße konsequent ahnden.

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