In Erfurt-Stotternheim hat die Polizei am Samstagnachmittag einen 48-jährigen Autofahrer gestoppt, der mit 2,31 Promille und unter Drogeneinfluss unterwegs war. Der Mann war zuvor durch einen Vorfahrtsverstoß aufgefallen.
Eine 34-jährige Citroën-Fahrerin war auf der Stotternheimer Chaussee unterwegs, als der 48-Jährige mit seinem Opel aus einer Nebenstraße einbog und dabei ihre Vorfahrt missachtete. Nur durch eine sofort eingeleitete Gefahrenbremsung der Frau konnte ein Zusammenstoß verhindert werden.
Der Opel-Fahrer setzte seine Fahrt fort und fuhr dabei teilweise in Schlangenlinien. Die Citroën-Fahrerin verständigte die Polizei, die den Mann an seiner nahegelegenen Wohnadresse antreffen konnte. Bei der Kontrolle stellten die Polizistinnen und Polizisten erhebliche Ausfallerscheinungen fest.
Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,31 Promille. Zudem reagierte ein Drogenschnelltest positiv. Der Mann wurde zur Dienststelle gebracht, wo ein Arzt eine Blutentnahme durchführte. Sein Führerschein wurde sichergestellt und entsprechende Strafverfahren eingeleitet.