Eritreer dreimal in zwei Tagen bei illegaler Einreise erwischt – Untersuchungshaft angeordnet

Bild: Das Symbolbild kann mit dem Zusatz "Bundespolizei" im Zusammenhang mit der Pressemitteilung verwendet werden.

Ein 28-jähriger Eritreer ist am Montagabend (17. August) an der deutsch-österreichischen Grenze bei seinem dritten Versuch einer illegalen Einreise innerhalb von zwei Tagen festgestellt worden. Bundespolizisten kontrollierten den Mann im Rahmen einer Grenzkon­trolle am Grenzübergang Saalbrücke in Freilassing, wo er als Insasse in einem Linienbus saß.

Der Verdacht: Der Mann hatte bereits am Abend des 16. August versucht, mit dem Zug von Österreich aus unerlaubt in Deutschland einzureisen. Die Bundespolizeiinspektion Freilassing wies ihn damals nach Österreich zurück. Am Morgen des 17. August unternahm er einen neuen Versuch mit dem Zug – auch dieser Versuch scheiterte, und er wurde erneut zurückgewiesen. Am selben Abend dann die erneute Kontrolle im Bus. Zu keinem Zeitpunkt konnte der Mann ein gültiges Ausweisdokument vorweisen.

Hinzu kommt ein weiterer Vorfall: Am Sonntagmorgen (16. August) war der Eritreer in einem ICE von Frankfurt am Main nach Würzburg ohne Fahrschein unterwegs. Nach Angaben von drei weiblichen Fahrgästen soll er ihnen gegenüber gesessen und an seinem Geschlechtsteil manipuliert haben. Trotz mehrmaliger Aufforderung, damit aufzuhören, setzte er sein Verhalten fort. Die Bundespolizeiinspektion Würzburg leitete daraufhin ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts exhibitionistischer Handlungen und des Erschleichens von Leistungen ein. Der Mann wurde damals zunächst auf freien Fuß gesetzt.

Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Würzburg stellte die Staatsanwaltschaft Traunstein am 17. August Haftantrag gegen den 28-Jährigen. Das Amtsgericht Laufen erließ daraufhin Haftbefehl und ordnete die Untersuchungshaft an. Der Mann wurde in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

Die Bundespolizei betont, dass die wiederholten Kontrollen an der deutsch-österreichischen Grenze ihre Bedeutung zeigen. Durch konsequente Grenzüberwachung konnte der Mann erneut festgestellt werden, was weitere strafrechtliche Maßnahmen ermöglichte.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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