Die Staatsanwaltschaft Coburg hat das Ermittlungsverfahren gegen eine Kinderpflegerin aus Reichenbach im Landkreis Kronach eingestellt. Der Vorwurf der Kindesmisshandlung konnte nicht erhärtet werden.
Die Mutter eines zweijährigen Kindes hatte Mitte Juli Anzeige bei der Polizei Ludwigstadt erstattet. Sie warf der Pädagogin vor, ihr Kind am 2. Juli gegen Mittag misshandelt zu haben. Der Vorfall ereignete sich in einem Teil des Kindergartengartens, der von außen nicht einsehbar ist.
Nach Angaben der Ermittler hatte das Kind zuvor seine Windel mit Kot beschmutzt und diese anschließend selbst entfernt. Die Kinderpflegerin reinigte das Kind daraufhin mit einem Gartenschlauch. An jenem Tag herrschten sommerliche Temperaturen.
Die Staatsanwaltschaft kam zu dem Ergebnis, dass dieses Verhalten keinen Straftatbestand erfüllt. Es gebe keine Anhaltspunkte für eine körperliche Misshandlung oder Gesundheitsschädigung des Kindes, heißt es in der Stellungnahme. Die Maßnahme diente allein der Reinigung des Kindes.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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