An der Dränkerkampstraße im Märkischen Kreis ist erneut ein gefährlicher Hundeköder entdeckt worden. Eine Frau bemerkte am Mittwoch gegen 15.30 Uhr, dass ihr Hund beim Spaziergang an einer Hecke ein Fleischstück ins Maul nahm. Sie reagierte schnell und nahm dem Tier das Stück ab – darin steckte, kaum zu sehen, eine Rasierklinge.
Die Frau durchsuchte die unmittelbare Umgebung nach weiteren präparierten Ködern, fand aber keine zusätzlichen Fleischstücke. Einen Tag später erstattete sie Anzeige bei der Polizei.
Der aktuelle Fund ist nicht der erste Fall dieser Art an diesem Ort. Vor vier Wochen hatte sich an der Dränkerkampstraße ein ähnlicher Vorfall mit tödlichem Ausgang ereignet. Damals brachte eine Hundehalterin ihr Tier zum Tierarzt, weil es dem Hund sehr schlecht ging. Eine Röntgenaufnahme offenbarte die Ursache: Der Tierarzt entfernte eine größere Menge Rasierklingen aus dem Magen des Hundes. Trotz der Behandlung starb das Tier.
Die Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis warnt Hundehalter eindringlich, genau darauf zu achten, was ihre Tiere aufnehmen und fressen. Bei ähnlichen Funden sollte unverzüglich Anzeige bei der Polizei erstattet werden.