Essensauslieferer überfallen – Räuberische Erpressung in Neukölln endet mit vier Festnahmen

(Symbolbild)

Ein 26-jähriger Essensauslieferer ist in Neukölln von einer fünfköpfigen Gruppe überfallen und ausgeraubt worden. Am gestrigen Abend gegen 19:50 Uhr war der Mann nach seinem Feierabend mit dem Fahrrad auf der Saalestraße in Richtung Niemetzstraße unterwegs. An der Kreuzung zur Unstrutstraße versperrten ihm fünf Jugendliche und Heranwachsende den Weg und fragten, ob er Drogen oder Essen bei sich hätte.

Nachdem sich der 26-Jährige als Essensauslieferer zu erkennen gegeben hatte, hielten ihm die Angreifer ein Faltmesser vor den Hals. Die Tatverdächtigen durchsuchten ihn, stahlen sein Handy und nutzten sein Nutzerprofil, um einen Fahrdienst zu bestellen. Nachdem das Auto ankam, stiegen vier von ihnen ein und gaben dem Mann sein Handy zurück.

Polizistinnen und Polizisten des Polizeiabschnitts 54 hielten das Fahrzeug des Fahrdienstleisters noch an der Kreuzung an und nahmen das Quartett fest. Es handelte sich um einen 16-Jährigen, einen 17-Jährigen, einen 18-Jährigen und einen 19-Jährigen. Der mutmaßliche Messerträger konnte nicht mehr angetroffen werden.

Bei dem 17-Jährigen fanden die Beamten ein Reizstoffsprühgerät mit 400 Millilitern Inhalt und beschlagnahmten es. Drei der Tatverdächtigen wurden vor Ort entlassen. Der 18-Jährige kam zunächst in Polizeigewahrsam, wo Fingerabdrücke und Fotos von ihm gemacht wurden, bevor auch er auf freien Fuß kam.

Ein Fachkommissariat übernahm die weiteren Ermittlungen wegen räuberischer Erpressung mit Waffen.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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