Am Sonntag kurz vor 17 Uhr musste die Polizei mit mehreren Streifenbesatzungen ins Auenheimer Schwimmbad ausrücken. Grund war eine Gruppe von etwa 50 bis 60 Männern aus Frankreich, die wiederholt versucht hatten, das Gelände unberechtigt zu betreten.
Nach ersten Erkenntnissen waren die Eindringlinge bereits am Nachmittag mehrfach über den Außenzaun geklettert und ins Freibad gelangt, ohne einen Eintritt zu bezahlen. Dabei kam es zu mehreren verbalen Auseinandersetzungen mit dem eingesetzten Sicherheitspersonal. Die Gruppe reagierte auf den Widerstand mit Unmutsäußerungen: Sie leerten mehrere Müllbehälter aus und ignorerten konsequent die geltenden Baderegeln sowie die Anweisungen des Sicherheitsdienstes.
Das Sicherheitspersonal wies die Störenfriede mehrfach auf das Hausrecht hin und forderte sie auf, das Schwimmbad zu verlassen. Diesen Anordnungen kamen die Männer jedoch nicht nach. Daraufhin forderte die Badeleitung Unterstützung an. Polizeistreifen aus Kehl und Achern sowie Beamte der Bundespolizei rückten an und räumten das Schwimmbad komplett. Die ursprüngliche Gruppe der Eindringlinge verließ die Örtlichkeit während der Räumung und Schließung des Bades unerkannt.