Die Bundespolizei hat am Donnerstagnachmittag einen 27-jährigen Polen festgenommen, gegen den ein europäischer Haftbefehl zur Auslieferung an Schweden vorlag. Der Mann war als Fahrgast in einem Reisebus aus den Niederlanden unterwegs, als Beamte ihn bei einer Grenzkontrolle entdeckten.
Die Festnahme ereignete sich gegen 13:10 Uhr auf der Rastanlage Bunderneuland. Im Zuge der wiedereingeführten Binnengrenzkontrollen hielten Bundespolizisten den international verkehrenden Reisebus an und überprüften die Fahrgäste. Bei der Kontrolle der Personalien des 27-Jährigen stellte sich heraus, dass gegen ihn ein Haftbefehl bestand.
Nach Angaben der Bundespolizei wurde der Mann im Dezember 2024 in Schweden wegen Geldwäsche zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr verurteilt. Zum Zeitpunkt seiner Festnahme musste er noch elf Monate und 24 Tage dieser Strafe verbüßen.
Der 27-Jährige wurde verhaftet. Am Donnerstagabend führten ihn Polizisten dem Richter am Amtsgericht Norden vor, der die vorläufige Festhalteanordnung erließ. Anschließend wurde er in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.
Die Generalstaatsanwaltschaft Oldenburg hat das Auslieferungsverfahren nach Schweden übernommen.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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