Deutschland erlebt eine beispiellose Hitzewelle: Am Donnerstag haben Wetterstationen bundesweit neue Temperatur-Höchstwerte für Juli gemessen. An mehreren Messstellen wurden die 40-Grad-Marke überschritten, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Freitag mit.
Insgesamt sechs Messstationen erreichten oder übertrafen die 40-Grad-Schwelle. In Rheinfelden wurden 40,0 Grad gemessen, in Frankfurt am Main (Westend) und Bad Neuheim jeweils 40,1 Grad. Ohlsbach registrierte 40,2 Grad, Kitzingen 40,4 Grad. Den absoluten Höchstwert verzeichnete Bernburg an der Saale mit 40,5 Grad.
Besonders bemerkenswert: Nicht nur Juli-Rekorde fielen. An einzelnen Stationen – speziell in Rheinfelden und Ohlsbach – wurden sogar Allzeithöchstwerte gemessen. Diese Orte hatten ihre bisherigen Rekorde erst im Juni dieses Jahres aufgestellt.
Der Deutsche Wetterdienst betont einen besorgniserregenden Hintergrund: Hitzewellen werden durch die globale Erwärmung immer stärker und treten häufiger auf. Dieser Trend verstärkt sich solange weiter, wie zusätzliche Treibhausgase durch das Verbrennen von Kohle, Öl und Gas in die Atmosphäre gelangen.
Autor: dts Nachrichtenagentur