Eine Fahndung nach einer Schlägerei in der Kasseler Karlsaue hat am 12. August gegen 19:30 Uhr zu einer überraschenden Festnahme geführt. Polizisten des Reviers Mitte waren von Passanten in die Parkanlage gerufen worden, weil es dort zu einer Körperverletzung zwischen mehreren Männern gekommen war.
Bei der sofort eingeleiteten Fahndung kontrollierte die Polizei einen 28-Jährigen und seinen Freund auf der Karlswiese. Obwohl sich die beiden nicht als Beteiligte der Auseinandersetzung herausstellten, machte die Durchsuchung explosive Funde: Bei dem Mann aus Calden entdeckten die Polizisten drei pyrotechnische Gegenstände – ein mutmaßliches Selbstlaborat, einen Gegenstand ohne jede Kennzeichnung und einen verbotenen Böller der Klasse F4. Mit Zündschnüren versehen, stellten die Beamten diese mit gebotener Vorsicht in einer speziellen Kiste sicher. Nach einer Begutachtung durch Sprengtechniker muss sich der Festgenommene wegen einer Straftat nach dem Sprengstoffgesetz verantworten.
Darüber hinaus fand die Polizei in seinem Rucksack über 130 Gramm Amphetamine und Marihuana. Gegen den Mann wird daher auch wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz ermittelt.
Die Fahndung nach den beiden Tätern, die einen 19-Jährigen geschlagen und dabei leicht verletzt haben sollen, blieb unterdessen erfolglos. Die Ermittlungen in diesem Fall laufen weiter.
Wie viele dieser Fälle aufgeklärt werden
Von 1.538 einfachen Körperverletzungen in Kassel konnte die Polizei 2025 1.373 aufklären, das sind 89,3 Prozent. Damit steht unsere Stadt fast genauso wie das Land, wo 91,8 Prozent der Fälle aufgeklärt wurden. Bundesweit waren es 90,2 Prozent.
Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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