Am Freitagnachmittag und in den Abendstunden des 17. Juli 2026 führte die Bundespolizeiinspektion Bremen einen Schwerpunkteinsatz am Bremer Hauptbahnhof durch. Bei 130 Personenkontrollen gelangen den Beamten mehrere bedeutende Fahndungstreffer.
Vier Männer, die per Haftbefehl gesucht wurden, landeten in Handschellen. Ein 40-jähriger Deutscher musste sich wegen Diebstahls einer Strafe von einem Jahr und zwei Monaten stellen. Ein 39-jähriger Deutscher wurde wegen Sachbeschädigung gesucht und muss 24 Tage in Haft verbüßen. Ein 34-jähriger Deutscher, der des Erschleichens von Leistungen verdächtigt wird, erhielt eine Haftstrafe von 23 Tagen. Ein 27-jähriger Iraner, gegen den ein Haftbefehl wegen Fahrerflucht vorlag, muss für 25 Tage ins Gefängnis. Alle vier wurden in die nächstgelegene Justizvollzugsanstalt gebracht.
Darüber hinaus erkannte ein sogenannter Super-Recognizer der Bundespolizei – ein speziell geschulter Beamter mit außergewöhnlichen Fähigkeiten zur Gesichtserkennung – zwei weitere Verdächtige wieder: einen 47-jährigen Iraner und einen 31-jährigen Afghanen. Die beiden Männer waren bislang unbekannte Täter bei einem Einbruch in eine Liegenschaft der Bundespolizei in Bremen. Durch die Erkennung sind sie nun im Fahndungssystem registriert – mit Fotos, Fingerabdrücken und DNA-Profilen hinterlegt.