Fahrer ohne Führerschein rast durchs Waldgebiet und verunfallt

(Symbolbild)

Donnerstagnachmittag ist in Hildburghausen ein Autofahrer bei einer Polizeikontrolle geflohen. Die Beamten der Polizeiinspektion Hildburghausen wollten den Mann auf einem Parkplatz beim Schwimmbad kontrollieren. Stattdessen trat er aufs Gas und raste mit höchstmöglicher Geschwindigkeit davon.

Der Mann fuhr durch mehrere Straßen und dann in ein nahegelegenes Waldgebiet. Auf Höhe des Wildgeheges und des Spielplatzes waren Personen unterwegs – der Fahrer raste einfach an ihnen vorbei. Die Polizisten verfolgten den Wagen, brachen die Verfolgung aber teilweise ab, um andere Verkehrsteilnehmer nicht zu gefährden.

Am Ende verlor der Fahrer die Kontrolle: Der Wagen verunfallte alleinbeteiligt auf einem Waldweg nahe der „Langen Heide“. Der Mann flüchtete zu Fuß, wurde aber von den Polizisten gestellt.

Bei der Kontrolle kam heraus, dass der 40-Jährige ohne gültige Fahrerlaubnis unterwegs war. Außerdem stand er unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. An seinem Auto waren zwei unterschiedliche Kennzeichen angebracht, die nicht zu dem Fahrzeug gehörten. Ein gültiger Versicherungsschutz bestand ebenfalls nicht. Die Polizei fand verbotene Betäubungsmittel bei dem Mann.

Nach einer Blutentnahme im Krankenhaus untersagten die Beamten die Weiterfahrt. Jetzt ermittelt die Polizeiinspektion Hildburghausen gegen den 40-Jährigen unter anderem wegen Gefährdung des Straßenverkehrs. Zeugen, die durch die rücksichtslose Fahrweise gefährdet wurden, können sich unter der Telefonnummer 03685 778-0 melden und sollten das Aktenzeichen 0284167/2026 angeben.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

» Weitere Polizeimeldungen aus Thüringen