Fahrer saß 31 Stunden ohne Pause am Steuer – Polizei stoppt Transporter auf der A1

(Symbolbild)

Auf der Autobahn 1 bei Bremen hat die Verkehrsbereitschaft der Polizei am Sonntag gegen 14:45 Uhr einen serbischen Kleintransporter gestoppt – mit einem erschreckenden Befund: Der 32-jährige Fahrer war in gut 48 Stunden mehr als 31 Stunden am Steuer gesessen, oft stundenlang ohne Pause.

Der Mann war mit seinem Transporter von Portugal nach Dänemark unterwegs und hatte in dieser Zeit bereits 2.667 Kilometer zurückgelegt. Bei einer Routinekontrolle an der Anschlussstelle Mahndorf gab der Fahrer zunächst an, sein Fahrzeug besäße keinen Fahrtenschreiber und sein Chef habe ihn angewiesen, die Zeiten handschriftlich zu notieren. Das war gelogen: Die Polizisten fanden ein Kontrollgerät vor, das mit Klebeband abgeklebt und versteckt worden war.

Als die Beamten die handschriftlichen Notizen mit den echten Daten des Fahrtenschreibers verglichen, zeigten sich massive Abweichungen. Die Sozialvorschriften für Fahrer schreiben strenge Lenk- und Ruhezeiten vor – sie dienen der Verkehrssicherheit und schützen die Fahrer vor Ausbeutung.

Die Polizei untersagte die Weiterfahrt sofort und ordnete eine 45-stündige Zwangspause an. Zudem behielt sie eine Sicherheitsleistung von 1.000 Euro ein. Das weitere Verfahren wurde an das Bundesamt für Logistik und Mobilität (BALM) übergeben. Dem Unternehmer drohen Bußgelder in vierstelliger Höhe.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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