Fahrradpolizei deckt Betrugsnetzwerk auf: Mann fährt mit gefälschten Kennzeichen und ohne Führerschein

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Eine Fahrradstreife der Verkehrspolizeiinspektion Nürnberg hat am Mittwochvormittag (29.07.2026) im Stadtteil Schweinau ein beeindruckendes Betrugsnetzwerk aufgedeckt. Ein 41-jähriger russischer Staatsangehöriger muss sich nun wegen Urkundenfälschung, Trunkenheit im Verkehr, Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie Verstößen gegen das Pflichtversicherungsgesetz und das Kraftfahrzeugsteuergesetz verantworten.

Alles begann gegen 10:55 Uhr in der Schweinauer Straße mit einer Routinekontrolle. Die Beamten hielten an einem abgestellten Mercedes mit Nürnberger Kennzeichen an – Grund war eine abgelaufene Hauptuntersuchungsplakette. Bei der Überprüfung entdeckten sie das erste Problem: Die Kennzeichen waren nicht für den Mercedes ausgegeben, sondern für einen Hyundai.

Während der Kontrolle hielt der Fahrer eines vorbeifahrenden Mitsubishi an und gab an, Halter des Mercedes zu sein. Die Polizisten stellten sofort deutlichen Alkoholgeruch fest. Ein Atemalkoholtest zeigte einen Wert von 0,85 mg/l. Der Mann wurde zur Verkehrspolizeiinspektion gebracht, wo die Beamten eine Blutentnahme durchführten.

Doch die Ermittlungen offenbarten ein System. Der Mitsubishi, mit dem der 41-Jährige zur Kontrollstelle gefahren war, trug ebenfalls Betrugskennzeichen – diese waren für einen Citroën ausgegeben worden. Erschwerend kam hinzu: Der Mitsubishi hatte weder eine gültige Zulassung noch eine Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung. Auch die Kraftfahrzeugsteuer war nicht bezahlt worden.

Im weiteren Verlauf der Ermittlungen kam ein weiteres schwerwiegendes Detail ans Licht: Der 41-Jährige besitzt keine gültige Fahrerlaubnis. Die Herkunft der verwendeten falschen Kennzeichen und die genauen Hintergründe des Kennzeichentauschs sind noch Gegenstand der laufenden Ermittlungen der Verkehrspolizeiinspektion Nürnberg.

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