Fahrzeugbrand auf A49 löst Unfallserie aus: Drei Schwerverletzte

(Symbolbild)

Ein Transporter hat sich auf der A49 in Hessen in Brand gesetzt und eine Unfallserie ausgelöst. Am 12. November gegen 17:20 Uhr geriet ein Mercedes Sprinter kurz vor der Anschlussstelle Fritzlar während der Fahrt in Flammen, vermutlich wegen eines technischen Defekts. Das Fahrzeug brannte vollständig aus. Die Autobahn wurde in Richtung Kassel gesperrt, um die Löscharbeiten und die Reinigung der Fahrbahn zu ermöglichen.

Im Rückstau ereignete sich dann gegen 18 Uhr der erste schwere Verkehrsunfall. Ein Fahrer eines Audi Q3 konnte sein Fahrzeug noch vor einem abbremsenden Sattelzug stoppen. Der Fahrer eines dahinter fahrenden Transporters schaffte das nicht mehr und fuhr auf den Audi auf. Die Wucht des Aufpralls schob den Audi unter den Sattelauflieger. Der 54-jährige Audi-Fahrer aus Schleswig-Holstein und seine 58-jährige Beifahrerin wurden schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt. Beide wurden mit Rettungshubschraubern in ein Krankenhaus geflogen. Der 48-jährige Fahrer des Transporters aus Kassel erlitt leichte Verletzungen und kam mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus. Der Sattelzug-Fahrer blieb unverletzt. Der Sachschaden an diesen Fahrzeugen beläuft sich auf etwa 50.000 Euro.

Wegen der beiden Hubschrauberlandungen musste die Autobahn auch in Richtung Marburg zeitweise gesperrt werden. Die Fahrbahn Richtung Kassel konnte nach den Bergungs- und Reinigungsarbeiten gegen Mitternacht wieder freigegeben werden.

Ein weiterer Unfall folgte gegen 21:45 Uhr an der Anschlussstelle Borken. Als sich dort der Rückstau auflöste, konnte ein Wohnmobil-Fahrer wegen einer Panne nicht weiterfahren. Der 76-jährige Fahrer eines Fiat Doblo, der in Richtung Kassel unterwegs war, übersah das zwischen dem rechten Fahrstreifen und dem Beschleunigungsstreifen stehende Wohnmobil und fuhr es an. Der Mann aus Seeheim-Jugenheim wurde schwer verletzt. Der Wohnmobil-Fahrer befand sich nicht in seinem Fahrzeug und blieb unverletzt. Der Sachschaden beträgt ebenfalls etwa 50.000 Euro.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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