Falsche Polizisten erbeuten fünfstellige Summen von zwei Seniorinnen in Bayreuth

Symbolbild Seniorin am Telefon

In Bayreuth sind am Montag zwei Seniorinnen Opfer von Telefonbetrügern geworden, die sich als falsche Polizeibeamte ausgaben. In beiden Fällen übergaben die Frauen fünfstellige Geldbeträge an die Täter. Die Kriminalpolizei Bayreuth ermittelt zu einem möglichen Zusammenhang der beiden Fälle.

Der erste Betrugsfall ereignete sich kurz vor 14 Uhr im Bayernring. Eine Rentnerin erhielt einen Anruf von einem russisch-sprechenden Mann, der sich als Polizeibeamter ausgab. Er behauptete, die Tochter der Seniorin habe einen Unfall verursacht und für die angebliche Operation des Unfallopfers werde dringend Geld benötigt. Die Frau übergab daraufhin einen fünfstelligen Betrag an einen Geldabholer vor ihrer Wohnungstür.

Der Abholer wird folgendermaßen beschrieben: russischsprechend, etwa 175 Zentimeter groß, schlank, circa 30 bis 35 Jahre alt mit schwarzen Haaren.

Zwischen 21 Uhr und 22.30 Uhr ereignete sich ein zweiter, gleichgelagerter Betrugsfall in der Fröbelstraße. Auch hier machte ein russisch-sprechender Betrüger einer Seniorin glaubhaft, dass es zu einem Unfall gekommen sei und dringend Geld benötigt werde. Die Dame übergab ebenfalls einen fünfstelligen Betrag an einen Geldabholer.

Dieser zweite Abholer wird beschrieben als etwa 25 Jahre alt, circa 170 Zentimeter groß, schlank mit schwarzen Haaren.

Die Kriminalpolizei Bayreuth prüft aufgrund der gleichen Vorgehensweise einen Zusammenhang beider Taten und bittet um Zeugenhinweise. Wer in den genannten Zeiträumen verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich Bayernring oder Fröbelstraße beobachtet hat, wird gebeten, sich bei der Kriminalpolizei Bayreuth unter der Telefonnummer 0921/506-0 zu melden.

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