Falsche Polizisten erbeuten Geld und Schmuck von vier Senioren in Münster

(Symbolbild)

Unbekannte Betrüger haben zwischen Freitag und Dienstag vier Senioren in Münster um Bargeld und Wertgegenstände gebracht, indem sie sich als Polizeibeamte oder Staatsanwälte ausgaben. Die Täter holten die Beute persönlich an den Wohnungen der Opfer ab.

In drei Fällen behaupteten die Betrüger am Telefon, sie müssten bei Ermittlungen gegen eine kriminelle Bande vorsorglich Wertgegenstände und Bargeld der Senioren sicherstellen. In einem weiteren Fall täuschten die Unbekannten vor, ein Familienmitglied des Angerufenen habe einen Verkehrsunfall gehabt und verlangten eine vermeintliche Kaution.

Die Polizei sucht Zeugen zu vier konkreten Fällen: Am Freitag zwischen 13 und 14 Uhr erschien eine 1,80 bis 1,85 Meter große Betrügerin in der Brunostraße. Die 40 bis 50 Jahre alte Frau hatte dunkles, langes Haar, war stark geschminkt und trug einen hellen, „bauschigen“ Sommermantel.

Am Sonntag gegen 18 Uhr holte ein etwa 20-jähriger Mann Tatbeute in der Linckensstraße ab. Er war 1,75 bis 1,80 Meter groß, hatte ein „arabisches“ Erscheinungsbild und trug seine schwarzen Haare in einem „Pilzform“-Schnitt. Bekleidet war er mit dunkler Oberbekleidung und dunklen Jeans.

Ebenfalls am Sonntag gegen 20 Uhr tauchte ein weiterer männlicher Betrüger in der Brunnenstraße auf. Der etwa 1,68 Meter große Mann war Mitte 30, trug eine dunkelblaue Salonjacke und hatte „klein gelockte schwarze Haare“. Seine Figur wurde als „nicht schlank, aber auch nicht dick“ beschrieben.

Am Dienstag gegen 12 Uhr erschien eine 25 bis 30 Jahre alte Frau im Einingweg. Sie war 1,60 bis 1,65 Meter groß, hatte eine „gesetzte Figur“ und trug ihre dunklen Haare als Zopf. Bekleidet war sie mit einem hellen Sweatshirt, einer dunklen Weste und einer dunklen Hose. Sie flüchtete mit einem dunklen Auto.

Alle Betrüger sprachen Hochdeutsch. Ob die vier Betrugsfälle zusammenhängen, ermittelt die Polizei noch. Zeugen, denen an den genannten Orten und Zeiten etwas Auffälliges aufgefallen ist, werden gebeten, sich unter der Rufnummer (0251) 275-0 zu melden.

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