In Dessau-Roßlau haben Polizeibeamte in der vergangenen Woche gegen mehrere Straftaten ermittelt. Im Mittelpunkt standen ein verdächtiger Rettungseinsatz, ein Einbruch in ein leeres Wohnhaus und ein betrunkener E-Scooter-Fahrer.
Verdacht auf Missbrauch von Notrufen
Am 28. August wurde ein 28-jähriger Mann am Bahnhof Roßlau liegend neben einer Treppe gefunden. Er behauptete gegenüber Passanten, gestürzt zu sein und Schmerzen zu haben. Daraufhin rückten Rettungsdienst, Notarzt und Feuerwehr aus. Im Städtischen Klinikum Dessau wurde der Mann untersucht, doch die Ärzte stellten keine Verletzungen fest. Der Verdacht entstand daraufhin, dass der Mann seine Beschwerden vorgetäuscht haben könnte, um an bestimmte Medikamente zu gelangen. Nach bisherigen Erkenntnissen ist der Mann bereits bundesweit in vergleichbaren Fällen aufgefallen. Durch Einsatz und Behandlung entstand Schaden in Höhe von etwa 3.400 Euro beim Klinikum und beim Rettungsdienst. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts des Missbrauchs von Notrufen sowie Betruges.
Einbrecher erbeuten Kupferkabel und Rohre
Zwischen dem 26. August, etwa 15 Uhr, und dem 28. August, etwa 7 Uhr, brachen Unbekannte in ein leeres Mehrfamilienhaus in der Albrechtstraße in Dessau ein. Sie gelangten vermutlich durch ein eingeschlagenes Fenster im Erdgeschoss ins Haus. Anschließend rissen sie eine Vielzahl von Kupferkabeln aus den Wänden sowie Kupferrohre aus den Sanitäranlagen heraus und stahlen sie. Der Schaden wird auf etwa 200 Euro geschätzt.
E-Scooter-Fahrer unter Alkoholeinfluss unterwegs
Am 29. August, etwa 2.40 Uhr, kontrollierte die Polizei in der Kavalierstraße einen E-Scooter-Fahrer. Ein Atemalkoholtest ergab beim 29-jährigen Autofahrer einen Wert von 0,62 Promille. Ihm wurde die Weiterfahrt untersagt. Die Polizei leitete ein Bußgeldverfahren ein.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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