Familie auf Motorroller gestoppt: Vater fährt ohne Führerschein und Versicherung

(Symbolbild)

Ein 25-Jähriger aus Rheda-Wiedenbrück ist am Montag, 22. Juni 2026, auf der Osnabrücker Straße mit seinem Motorroller und zwei Familienmitgliedern gestoppt worden – mit erheblichen Konsequenzen für ihn. Die Polizei stellte das Fahrzeug sicher und leitete Ermittlungen ein.

Gegen 11:30 Uhr fiel einem privat unterwegs befindlichen Polizeibeamten das auffällig besetzte Zweirad auf: Neben dem Fahrer saßen seine Frau und sein Sohn auf dem Motorroller. Das Kind trug keinen Motorradhelm, sondern stattdessen einen Fahrradhelm. Der Beamte alarmierte seine Kollegen.

Kurz vor der Einmündung der Gütersloher Straße kontrollierten Polizeibeamte das Fahrzeug und die Insassen. Dabei kamen mehrere Verstöße zutage: Das montierte Versicherungskennzeichen war nicht für den benutzten Motorroller ausgegeben worden. Dadurch bestand kein Versicherungsschutz für das Fahrzeug.

Der 25-Jährige mit mazedonischer Staatsangehörigkeit behauptete gegenüber den Polizisten, seine ausländische Fahrerlaubnis befinde sich zur Umschreibung beim Straßenverkehrsamt. Nachforschungen der Ermittler zeigten jedoch ein anderes Bild: Der Mann, der seit mehreren Jahren in Deutschland wohnt, hatte diese Ausrede bereits mehrfach benutzt.

Gegen den Fahrer wurden Anzeigen wegen Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz und wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis erstattet. Da er wiederholt ohne gültigen Führerschein mit dem Motorroller angetroffen worden war, beschlagnahmten die Polizisten das Fahrzeug.

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