In der vergangenen Woche mussten Feuerwehr und Polizei in der Region Hanau zu zwei Bränden ausrücken, die möglicherweise auf menschliches Handeln zurückgehen. Die Polizei ermittelt gegen einen Teenager und mahnt angesichts der Trockenheit zur Vorsicht im Umgang mit Feuer.
Am Mittwochnachmittag brannte eine Grünfläche in der Leipziger Straße in Erlensee. Auf einer Fläche von etwa 50 bis 75 Quadratmetern entzündete sich das Gras. Die Feuerwehr löschte die Flammen schnell und verhinderte ein weiteres Ausbreiten.
Ein aufmerksamer Zeuge beobachtete einen 16-Jährigen, der das Feuer verursacht haben soll. Der Zeuge verfolgte den Teenager bis in die Beethovenstraße und hielt ihn dort fest, bis die Polizei eintraf. Nach bisherigen Erkenntnissen hatte der Jugendliche Feuerwerk gezündet und dieses anschließend auf das trockene Gras geworfen. Dadurch geriet die Fläche in Brand. Weitere Jugendliche, die sich mit dem Tatverdächtigen dort aufgehalten haben sollen, flüchteten.
Nach der Feststellung seiner Personalien wurde der 16-Jährige an seine Eltern übergeben. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der Sachbeschädigung.
Am selben Abend, etwa um 22.25 Uhr, wurde ein weiterer Brand im Bereich der Alten Fasanerie in Hanau gemeldet. Polizisten stellten dort einen Baumstumpf mit Hohlraum fest, der offenbar Ausgangspunkt der etwa drei Meter hohen Flammen war. Die Feuerwehr griff rasch ein und verhinderte, dass das Feuer auf angrenzende Vegetationsflächen übergriff. Betroffen war eine Fläche von etwa 200 Quadratmetern. Auch hier gehen die Ermittler von einem möglichen menschlichen Zutun als Brandursache aus.
Angesichts der aktuellen Trockenheit mahnt die Polizei zur Vorsicht. Polizeisprecher Thomas Leipold warnt: „Ob Unbedachtheit, leichtsinniges Ausprobieren oder sogar bewusstes Anzünden – Feuer bei dieser Trockenheit ist derzeit einfach ein Pulverfass, das kann sehr schnell richtig gefährlich werden. Wer so etwas tut, gefährdet Menschen, Tiere, die Natur und fremdes Eigentum. Das ist kein Spaß, sondern verantwortungslos und kann erhebliche strafrechtliche Folgen haben. Unser Appell ist daher klar: Finger weg von Feuer in trockener Vegetation.“
Zeugen, die Hinweise zu den beiden Vorfällen geben können, werden gebeten, die Kriminalpolizei in Hanau unter der Telefonnummer 06181 100-123 zu kontaktieren. Wer eine Gefahr erkennt oder ein Feuer entdeckt, sollte unverzüglich die Feuerwehr oder Polizei verständigen.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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