Die Feuerwehr Bremerhaven hatte am Nachmittag und in der Nacht alle Hände voll zu tun. Gleich vier Notfälle hielten die Einsatzkräfte in Atem – darunter zwei Brände in Wohngebäuden, ein brennender Elektrofahrzeug-Akku und ein Rettungseinsatz nach einem Notruf über eine Smartwatch.
Den Anfang machte ein Dachstuhlbrand am späteren Nachmittag in der Eichendorfstraße. Die Feuerwehr Bremerhaven rückte mit 31 Einsatzkräften an und erhielt Unterstützung von der Freiwilligen Feuerwehr Weddewarden. Mit schneller Brandbekämpfung und einer Riegelstellung über eine Drehleiter gelang es den Feuerwehrleuten, die Ausbreitung des Brandes auf benachbarte Wohngebäude zu verhindern.
In der Nacht folgte ein zweiter Wohnungsbrand – dieses Mal in einem Mehrfamilienhaus im Stadtteil Bremerhaven-Lehe. Hier wurde ein Bewohner mit leichten Verbrennungen verletzt. Der Rettungsdienst versorgte den Mann vor Ort und brachte ihn zur weiteren Behandlung in ein Bremerhavener Krankenhaus. Für diesen Einsatz waren 23 Feuerwehrleute im Einsatz.
Zur gleichen Zeit brannte auch der Akku eines Elektrofahrzeugs auf einem Parkplatz im Stadtteil Lehe. Die Feuerwehr löschte das Feuer und sicherte das Fahrzeug mit speziellem Gerät zur Aufnahme von kontaminiertem Löschwasser.
Ein vierter Notruf ging zeitgleich über eine Smartwatch ein – der Notruf deutete auf einen Herzstillstand im Stadtteil Fehrmoor hin. Weil auf Rückrufe nicht reagiert wurde, alarmierten die Leitstellen die Rettungskräfte. Nach längerer Suche fanden die Einsatzkräfte die betroffene Person unverletzt auf. Ein medizinischer Notfall konnte vor Ort nicht bestätigt werden.
Über Schäden und Brandursachen kann die Feuerwehr Bremerhaven bislang keine Aussagen machen. Die Polizei wurde zur Brandursachenermittlung hinzugezogen.