Die Feuerwehr Dresden hatte in der Nacht zum Sonntag alle Hände voll zu tun. Der Rettungsdienst wurde in den vergangenen 24 Stunden insgesamt 219-mal alarmiert, in 63 Fällen war ein Notarzt erforderlich. Dazu kamen 40 qualifizierte Krankentransporte und fünf Einsätze des Rettungshubschraubers.
Die Feuerwehr verzeichnete im gleichen Zeitraum 36 Einsätze: 11 Brände, 6 Alarmierungen durch automatische Brandmeldeanlagen und 19 Hilfeleistungseinsätze.
Spektakulärer Brand auf dem Grünen Weg
Der heftigste Einsatz ereignete sich in der Nacht zum Sonntag gegen 0:28 Uhr in Dresden-Cossebaude. Ein abgestellter Porsche stand in voller Ausdehnung in Flammen – dahinter die Zugmaschine eines Sattelzuges für Schüttgut, die ebenfalls brannte. Mehrere Trupps unter Atemschutz bekämpften das Feuer mit Strahlrohr und Schaumrohr. Wegen des umfangreichen Atemschutzeinsatzes wurde zusätzlich der Abrollbehälter Atemschutz zur Einsatzstelle nachgefordert.
Die massive Wärmestrahlung beschädigte ein unmittelbar angrenzendes Gebäude eines metallverarbeitenden Unternehmens – mehrere Fensterscheiben gingen zu Bruch. Ein Übergreifen des Feuers auf das Gebäude konnte verhindert werden. Nach dem Löschen öffneten die Einsatzkräfte mit hydraulischem Rettungsgerät schwer zugängliche Bereiche beider Fahrzeuge, um verbliebene Glutnester zu erreichen und die Fahrzeuginnenräume zu kontrollieren. Die Fahrbahn wurde anschließend vom Löschschaum gereinigt. Weil Löschmittel in die Kanalisation gelangen könnte, wurde die Stadtentwässerung informiert. Die Feuerwehr übergab die gesperrte Einsatzstelle gegen 2:44 Uhr an die Polizei, die die Ermittlungen zur Brandursache aufnahm. 32 Einsatzkräfte waren im Einsatz.
Lagerfeuer in Kleingartenanlage eskaliert
In der Berliner Straße in Dresden-Friedrichstadt wurde die Feuerwehr gegen 21:50 Uhr zu starker Rauchentwicklung in einer Kleingartenanlage alarmiert. Ein Garten stand in Flammen – ein Lagerfeuer auf etwa 1,5 Quadratmetern mit etwa zwei Meter hohen Flammen. In der Feuerstelle lagen Reste von Kabeln, Blechdosen und Bauschutt. Der Gartenpächter war zunächst nicht bereit, das Feuer selbst zu löschen. Die Feuerwehr löschte es daraufhin mit einem Strahlrohr.
Während der Löscharbeiten kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren anwesenden Personen. Die Feuerwehr forderte dringend Polizeikräfte an und griff verbal deeskalierend ein – körperlich nicht. Feuerwehrangehörige wurden mehrfach verbal beleidigt. Parallel dazu wurde eine männliche Person mit einer akuten Kreislaufstörung in einem benachbarten Garten gemeldet. Notfallsanitäter übernahmen die Erstversorgung und betreuten den Patienten bis zum Eintreffen eines Rettungswagens. Nach Abschluss der Löschmaßnahmen gegen 23:26 Uhr übergab die Feuerwehr die Einsatzstelle an die Polizei, die die Ermittlungen aufnahm.
Vier Kleinbrände in kurzer Zeit in der Neustadt
In der Dresdner Neustadt ereigneten sich in der Nacht zwischen 21:42 Uhr und 23:06 Uhr vier Kleinbrände. Um 21:42 Uhr brannten zwei Mülltonnen im Alaunpark. Wenig später, um 22:18 Uhr, standen vier Mülltonnen am Bischofsweg in Flammen. Um 22:45 Uhr folgte erneut ein Brand im Alaunpark – eine weitere Mülltonne. Der vierte Einsatz kam um 23:06 Uhr am Alaunplatz, wo ein Sessel brannte. Sechs Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswache Albertstadt löschten alle Brände. Nach bisherigen Erkenntnissen wurden keine Personen verletzt. Die Polizei ermittelt, ob zwischen den Bränden ein Zusammenhang besteht und wie sie entstanden sind.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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