Feuerwerkskörper auf fahrendes Auto geworfen – Polizei sucht 20-köpfige Gruppe

(Symbolbild)

In Güstrow haben Unbekannte am Freitagabend Feuerwerkskörper auf ein fahrendes Auto geworfen und dabei Sachschaden verursacht. Ein 51-jähriger Kia-Fahrer fuhr um 17:58 Uhr auf der B 104 im Bereich der Unterführung der Liebnitzbrücke, als aus einer etwa 20-köpfigen Personengruppe heraus Feuerwerkskörper in Richtung seines Fahrzeugs geworfen wurden.

Durch die Explosion wurde der Lack des Autos oberflächlich beschädigt. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf etwa 1.000 Euro. Der Fahrer blieb unverletzt.

Zur gleichen Zeit gingen bei der Polizei weitere Meldungen zu derselben Personengruppe ein, die wiederholt Feuerwerkskörper gezündet haben soll. Die sofort eingeleitete Fahndung verlief jedoch erfolglos. Nach Zeugenangaben bewegte sich die Gruppe entlang der Nebel in Richtung Schleuse.

Die Kriminalpolizei ermittelt wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, Sachbeschädigung sowie möglicher Verstöße gegen das Sprengstoffgesetz. Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt oder zu den beteiligten Personen geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei in Güstrow unter der Telefonnummer 03843 266-0 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

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