Filmdreh mit Airsoft-Waffe: Polizei rückt mit Hubschrauber zu Großeinsatz aus

(Symbolbild)

Ein nicht angemeldeter Filmdreh hat am Dienstagvormittag in Weimar einen größeren Polizeieinsatz ausgelöst. Gegen 11:11 Uhr meldete ein Zeuge der Polizei, dass ein Mann mit einer Pistole in einen Getränkemarkt im Bereich einer Berufsschule in der Bertuchstraße gegangen sein soll. Die Polizei rückte daraufhin umgehend mit entsprechenden Kräften und Spezialausrüstung an – auch ein Hubschrauber wurde angefordert.

Vor Ort klärte sich die Situation schnell auf: Der Mann nahm in Wirklichkeit an Dreharbeiten für einen Videoclip teil und führte dabei eine ungeladene Airsoft-Waffe mit sich. Die Filmaufnahmen waren zwar mit der Inhaberin des Getränkemarkts abgestimmt worden, nicht aber mit der Polizei. Dies führte letztlich zur Alarmierung.

Der Vorfall verdeutlicht ein häufiges Problem im Umgang mit realistisch wirkenden Anscheinswaffen im öffentlichen Raum: Solche Gegenstände führen regelmäßig zu Notrufen und aufwendigen Polizeieinsätzen. Die Weimarer Polizei weist daher darauf hin, dass Film- und Fotoaufnahmen mit täuschend echt aussehenden Waffen frühzeitig mit den zuständigen Behörden abgestimmt werden sollten – um unnötige Einsätze und mögliche Gefährdungen zu vermeiden.

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