Flucht auf der A 52: Fahrzeugführer rammt drei Streifenwagen – drei Männer festgenommen

(Symbolbild)

In der Nacht zum Montag hat ein Fahrzeugführer auf der A 52 bei Meerbusch der Polizeikontrolle widersetzt und dabei erhebliche Schäden angerichtet. Der Mann rammte einen Streifenwagen und kollidierte mit zwei weiteren Einsatzfahrzeugen, bevor das Gespann schließlich in Höhe des Autobahnkreuzes Mönchengladbach zum Stillstand kam.

Alles begann damit, dass ein Zeuge die Einsatzleitstelle der Polizei anrief und Angaben zu einem unbeleuchteten Fahrzeug mit Wohnanhänger machte, das im Düsseldorfer Stadtgebiet unterwegs sein sollte. Ein Streifenteam stellte das Gespann dann im Bereich der Anschlussstelle Meerbusch Büderich fest, setzte sich vor das Fahrzeug und gab Anhaltezeichen. Statt zu stoppen, rammte der Fahrer den Streifenwagen, beschleunigte und fuhr weiter. Auf der Flucht beschädigte das Gespann zwei weitere Streifenwagen, bevor es letztendlich in Höhe des Autobahnkreuzes Mönchengladbach zum Stillstand kam.

Die vier Insassen flüchteten anschließend in das Stadtgebiet Mönchengladbach. Beamte nahmen drei von ihnen nach kurzer Verfolgung fest – teilweise mit Unterstützung eines Diensthundes. Ein Tatverdächtiger erlitt dabei einen Hundebiss und befindet sich nun in einem Krankenhaus. Der verletzte Mann ist britischer Staatsangehörigkeit; gegen ihn besteht bereits aufgrund einer vorherigen Tat ein Haftbefehl. Die beiden anderen festgenommenen Männer sind ebenfalls britische Staatsangehörige und befinden sich im Polizeigewahrsam.

Der Fahrer des Gespanns stand unter Alkoholeinfluss – eine Blutprobe wurde ihm entnommen. Zudem hat er keine gültige Fahrerlaubnis. Im Zuge der Ermittlungen stellte sich heraus, dass der Wohnwagen offensichtlich kurz zuvor in Düsseldorf entwendet worden war. Die Maßnahmen gegen die Tatverdächtigen sind noch nicht abgeschlossen.

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