Förderanlagenbrand im Heizkraftwerk Moabit: 106 Kräfte im Einsatz, kein Versorgungsausfall

(Symbolbild)

Am Morgen des 6. November 2026 brach am Friedrich-Krause-Ufer auf dem Gelände eines Heizkraftwerks ein Brand an einer Förderanlage aus. Die Förderstrecke in mehr als 20 Metern Höhe, die ein Lagergebäude mit dem Kesselhaus verbindet, stand in Flammen; das Feuer griff auf einen Holzvorratsbehälter im Kesselhaus in bis zu 30 Metern Höhe über. Verletzt wurde niemand – die Mitarbeitenden des Kraftwerks brachten sich selbst in Sicherheit.

Die Feuerwehr bekämpfte den Brand mit insgesamt neun Strahlrohren über mehrere Drehleitern sowie aus dem Gebäudeinneren und bildete dazu drei Einsatzabschnitte. Neben Wasser kam auch Netzmittel zum Einsatz. Eine Drohne lieferte Lagebilder aus der Luft; Spezialtechnik des Technischen Dienstes entfernte Verkleidungsteile an der betroffenen Förderstrecke. Insgesamt 16 Pressluftatemschutzgeräte wurden eingesetzt. 106 Einsatzkräfte rückten mit 31 Fahrzeugen an; zur Sicherstellung des Grundschutzes wurden sechs Freiwillige Feuerwehren in den Dienst gerufen.

Brandrauchwolken waren sichtbar, eine Gefahr für Anwohnende bestand nach Angaben der Feuerwehr jedoch nicht. Da sich das Kraftwerk zum Zeitpunkt des Brandes außer Betrieb befand, kam es zu keinem Versorgungsausfall. Die Polizei übernahm anschließend die Brandstelle; ein Löschfahrzeug kontrollierte die Einsatzstelle in den folgenden Stunden. Die Brandursache ist Gegenstand der Ermittlungen.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz aus offiziellen Quellen erstellt und redaktionell geprüft.

Quelle: Berliner Feuerwehr

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