Im Frankfurter Bahnhofsviertel hat die Polizei am 21. September 2026 zwei Männer festgenommen, die mit Heroin gehandelt haben sollen. Ein Polizeibeamter beobachtete die beiden Tatverdächtigen gegen 13:10 Uhr über eine Videoüberwachungsanlage beim augenscheinlichen Verkauf von Rauschgift in der Niddastraße.
Eine alarmierte Streife nahm die 28 und 39 Jahre alten Männer unmittelbar vor Ort fest. Bei der Durchsuchung fanden die Beamten eine größere Menge Heroin sowie Bargeld, das typischerweise zum Verkauf von Drogen portioniert worden war.
Gegen beide Männer besteht zudem der Verdacht des Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz, da sie keine gültigen Passdokumente vorlegen konnten. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden sie in die Haftzellen des Polizeipräsidiums Frankfurt gebracht.
Die beiden Männer müssen sich nun in einem Ermittlungsverfahren wegen des illegalen Handels mit Betäubungsmitteln und des Verdachts des illegalen Aufenthalts verantworten. Da die Polizei beide Männer bereits kannte, wurde gegen sie eine Aufenthaltsverbotsverfügung für das Bahnhofsviertel ausgestellt.
Wie viele dieser Fälle aufgeklärt werden
Von 4.152 Rauschgiftdelikten in Frankfurt am Main konnte die Polizei 2025 3.064 aufklären, das sind 73,8 Prozent. Damit steht unsere Stadt schlechter als das Land, wo 86,4 Prozent der Fälle aufgeklärt wurden. Bundesweit waren es 89,0 Prozent.
Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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