In Frankfurt-Bockenheim hat die Polizei am Donnerstagnachmittag einen 30-Jährigen festgenommen, der nicht existente Konzerttickets verkauft hatte. Der Mann bot die gefälschten Tickets über soziale Medien zum Verkauf an und verursachte einen finanziellen Schaden im mittleren vierstelligen Bereich.
Die Festnahme erfolgte gegen 16:30 Uhr. Die vermeintlichen Tickets für eine Konzertveranstaltung in Frankfurt am Main wurden von den Käufern unter anderem über Finanzdienstleister bezahlt. Gegen den 30-jährigen Tatverdächtigen läuft nun ein Strafverfahren wegen Betrugs.
Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang vor dem Kauf von Tickets außerhalb offizieller Verkaufswege. Viele gewerbliche Ticketanbieter untersagen mittlerweile den Weiterverkauf außerhalb ihrer offiziellen Verkaufsplattformen, um überteuerte Preise zu verhindern. Zudem werden Tickets oft personalisiert, sodass bei privat erworbenen Tickets der Einlass zu Konzerten oder Veranstaltungen untersagt werden kann.
Ein Problem beim privaten Ticketkauf ist, dass sich die Echtheit im Vorfeld meist nicht oder nur erschwert überprüfen lässt. Häufig erfahren Käufer erst am Veranstaltungstag, ob das Ticket den Einlass ermöglicht.
Besonders warnt die Polizei vor der Nutzung sogenannter „Freunde & Familie“-Bezahlfunktionen verschiedener Finanzdienstleister beim privaten Ticketkauf auf Online-Plattformen. Betrüger nutzen diese Funktion gezielt aus, um den Käuferschutz auszuhebeln.