In der Nacht zum Sonntag nahm die Frankfurter Polizei einen 29-Jährigen fest, der zunächst selbst als Räuber tätig war – sich dann aber selbst bei der Polizei anmeldete. Die Geschichte beginnt am Samstag gegen 17:40 Uhr in einem Geschäft in der Straße „am Salzhaus“ in der Innenstadt.
Dort betrat der Mann das Geschäft, zog ein Messer und forderte Bargeld. Der Kassenöffner funktionierte nicht – der Mann flüchtete ohne Beute.
Etwa 35 Minuten später, um 18:15 Uhr, versuchte er sein Glück in einem Hotel in der Kaiserstraße. Diesmal gelang der Raub: Mit derselben Methode – Messer vorhalten, Bargeld fordern – erbeutete er einen mittleren dreistelligen Bargeldbetrag und flüchtete erneut.
Die Polizei identifizierte den Beschuldigten schnell, konnte ihn im Rahmen der Fahndung aber zunächst nicht antreffen. Das änderte sich gegen 01:50 Uhr nachts: Der Mann meldete sich selbst aus dem Bahnhofsviertel bei der Polizei an. Sein Grund: Er wollte Anzeige gegen einen Täter erstatten, da er selbst Opfer eines Raubes geworden sein sollte.
Die Beamten nahmen seine Anzeige auf. Doch dann fiel ihnen auf, wer da vor ihnen stand. Sie erkannten den gesuchten Mann aus den beiden Überfällen. Der 29-Jährige wurde verhaftet und zur richterlichen Vorführung in Gewahrsam genommen.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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