Zur bevorstehenden Fußball-Weltmeisterschaft im Juni und Juli 2026 appelliert die Bremer Polizei an Fans, bei spontanen Autokorsos die Verkehrsregeln einzuhalten. Während friedliche Feierlichkeiten ausdrücklich erwünscht seien, bleibe die Einhaltung der Straßenverkehrsordnung auch beim Jubeln Pflicht.
„Jubeln ist erlaubt – Akrobatik am Auto nicht“, bringt die Polizei ihre Botschaft auf den Punkt. Besonders gefährlich und strikt verboten seien das Sitzen oder Stehen auf Fahrzeugdächern oder Motorhauben, das Stehen in Cabrios, das Herauslehnen aus Fenstern oder Schiebedächern sowie das Zufahren auf Personengruppen.
Auch bei der Fahrzeugdekoration müssen Fans aufpassen: Fahnen, Spiegelüberzüge oder andere Schmuckstücke dürfen die Sicht nicht einschränken und müssen sicher befestigt sein. „Schließlich soll die Fahne die eigene Mannschaft unterstützen – und nicht plötzlich den nachfolgenden Verkehr treffen“, warnt die Polizei.
Weitere Verstöße können teuer werden: Missbräuchliches Hupen, unnötiges Hin- und Herfahren, der unbegründete Einsatz von Lichthupe oder Warnblinklicht sowie das Blockieren von Straßen oder Kreuzungen werden geahndet. Grundregeln wie rote Ampeln beachten, Sicherheitsgurte anlegen und ausreichenden Abstand halten gelten auch im Autokorso.
Die Polizei Bremen kündigte an, mögliche Feierlichkeiten zu begleiten und für einen sicheren Ablauf zu sorgen. Die Polizistinnen und Polizisten wollen mit Augenmaß handeln, bei gefährlichen Situationen oder erheblichen Verkehrsbehinderungen jedoch konsequent einschreiten.
„Die Polizei Bremen wünscht allen Fußballfans spannende Spiele, viele Gründe zum Feiern und eine sichere Heimfahrt – egal, wie das Spiel ausgeht“, heißt es abschließend in der Mitteilung.