Fußballfans aus Wiesbaden in Berg bei Neumarkt überfallen und ausgeraubt

(Symbolbild)

Am 17. Oktober 2026, gegen 16:55 Uhr, sind vier deutsche Fußballfans aus dem Raum Wiesbaden in ihrem silbernen Ford Fiesta an einer Kreuzung im Bereich der Karl-Schiller-Straße in Berg bei Neumarkt i.d.OPf. angegriffen und ausgeraubt worden. Der Fahrer wartete gerade auf den Abbiegevorgang, nachdem die Gruppe an einem nahegelegenen Autohof einen Tankstopp eingelegt hatte.

Mehrere unbekannte Personen, die mit weiß-roten Masken vermummt waren, liefen auf das Auto zu. Sie schlugen mutmaßlich mit einem Hammer die Fenster des Ford Fiesta ein. Zwei der Insassen wurden ins Gesicht geschlagen. Die Angreifer entwendeten Rucksäcke und Jacken aus dem Fahrzeug. Einsatzkräfte sicherten am Tatort einen abgebrochenen Hammer und entwendete Kleidungsstücke auf einem nahegelegenen Grünstreifen. Im Bereich der B299 wurden zudem Kopfhörer eines Geschädigten gefunden und sichergestellt.

Die vier betroffenen Personen im Alter zwischen 18 und 21 Jahren erlitten leichte Verletzungen.

Ermittlungen laufen — Zeugen gesucht

Die Kriminalpolizei Regensburg ermittelt wegen des Verdachts eines räuberischen Angriffs auf Kraftfahrer. Sie sucht Zeugen, die am 17. Oktober 2026 gegen 16:55 Uhr im Bereich der Karl-Schiller-Straße in Berg bei Neumarkt i.d.OPf. oder auf dem angrenzenden Autohof verdächtige Beobachtungen gemacht haben. Von besonderem Interesse sind Hinweise auf einen dunklen Kleinbus mit dem Teilkennzeichen WI-??? oder vermummte Personen. Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Regensburg unter der Telefonnummer 0941/506-2888 entgegen.


Raubdelikte in Bayern: der Vergleich mit dem Bund

Die Polizei zählte 2025 landesweit 2.619 Raubdelikte, das sind 20 auf 100.000 Einwohner. Damit steht Bayern deutlich besser als der Bundesdurchschnitt, wo 48 Fälle je 100.000 Einwohner erfasst wurden. Gezählt wird Raub, räuberische Erpressung und räuberischer Angriff auf Kraftfahrer.

Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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