Im Burgenlandkreis hat die Polizei in der vergangenen Woche mehrere Vorfälle aufgegriffen, darunter ein gefährliches Fahrmanöver gegen Jugendliche und eine Verfolgung eines Fahranfängers.
Am Donnerstagabend fuhren drei Jugendliche mit ihren E-Scootern auf der Merseburger Straße in Weißenfels, als ein Pkw plötzlich auf sie zusteuerte und kurz vor einem Zusammenstoß auswich. Die drei Geschädigten verfolgten daraufhin das Fahrzeug, um die Vorfallumstände zu klären. Der 41-jährige Fahrer und sein 40-jähriger Beifahrer äußerten dabei, dass sie die Jugendlichen mit dem Wagen umfahren wollten, da es sich um ihr Land handele und sie hier regieren würden. Vor dem Eintreffen der Polizeikräfte fuhren die beiden Tatverdächtigen davon, konnten aber kurze Zeit später auf einem nahegelegenen Parkplatz gefasst werden. Die Polizei ermittelt gegen sie wegen mehrerer Vergehen: gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr, Trunkenheit im Verkehr, Fahren ohne Fahrerlaubnis sowie Bedrohung.
Am Donnerstagabend gegen 20:00 Uhr versuchten Polizeibeamte an der B 180 in Roßbach, einen Kleintransporter zu kontrollieren. Der 46-jährige Fahrer ignorierte die Anhaltekelle und setzte seine Fahrt fort. Die Beamten verfolgten das Fahrzeug und stoppten es kurze Zeit später in der Ortslage Weinberg. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass der Mann keine gültige Fahrerlaubnis besaß und unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Die Polizei nahm ihm eine Blutprobe ab und leitete entsprechende Ermittlungen ein.
Am Donnerstagabend gegen 18:00 Uhr wurde in der Kaynaer Straße in Weißenfels-Großkorbetha eine beschädigte Baustellentoilette festgestellt, die gegen einen ebenfalls beschädigten Zaun gedrückt worden war. Die vorgefundenen Spuren deuten auf einen Verkehrsunfall hin. Hinweise auf den Verursacher liegen derzeit nicht vor.
Am Freitagvormittag sorgte ein ungewöhnlicher Einsatz auf der K 2218 zwischen Schellbach und Lonzig in Gutenborn OT Schellbach für Polizeiaufgebot: Sieben Kühe waren auf die Fahrbahn gelangt. Ein Zeuge meldete die Tiere der Polizei. Die Beamten sperrten daraufhin die Straße ab, bis die Besitzer ihre Tiere wieder auf die Weide zurückführen konnten.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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